Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Burg | Ein langgezogenes, vielstimmiges Nein. Danach Lachen und Kinderstimmen, die durcheinander sprachen.
Was war da in der DRK-Kita „Bambi“ los?
Es brauchte eines Blickes in den Schlafsaal der Kita, um zu verstehen.

Der Grund für den Eifer und die Freude stand da in Jogginghose mit Hosenträgern und riesigen gelben Schuhen. Ambrosi, die Feuer-Hexe war zu Gast und sie brauchte sogleich die Hilfe der Kita-Kinder. „Wie rum, denn nun?“, fragte die Clownin die Kinder, während sie ihren Clowns-Kittel einmal auf Kopf, dann wieder auf links gedreht hielt. Den Kittel richtig anzuziehen, schien eine schwierige Aufgabe, die Ambrosi mit den Kindern gemeinsam bewältigte. Doch wo sich eine Schwierigkeit ergibt, da wartet nicht weit die Nächste. Auch beim Thema Haarpflege gab es so einige Missdeutungen zwischen der Feuer-Hexe und den Kindern. Immerhin galt es zu klären: was des einen Klobürste, das ist des anderen Haarbürste. Oder war es umgekehrt? Bei all den vielen Kinderstimmen, die Clownin Ambrosi versuchten zu helfen und aufzuklären, dass die ihre Bürste dann doch ehr etwas für die Toilette und nichts für die Haare ist, war es schwierig, den Überblick zu behalten, wer denn nun am überzeugendsten seine Version als die Richtige verkaufen konnte. Der Krampf um die richtige Mütze machte da nicht Halt. Von der Badekappe über die Motorradkappe. Bis schließlich das passende Mützchen zum Mantel gefunden wurde, war es ein Spaß den Kindern zuzusehen.

Bunt, kariert, clownsecht saß es schließlich auf den roten Wuschelhaaren und erzeugte erneut Gelächter bei provozierten Missverständnissen. Ambrosi war eben eine Clownin, wie sie im Zirkus zu sehen oder im Geschichtenbuch zu finden ist. Und da kam dann auch das Stichwort. Die Geschichte um die rote Knollnase mit ihrem riesigen Reisekoffer war ja noch nicht zu Ende. Es galt noch den verhexten Zauberstab weiterzureichen. Nur wollte das irgendwie nicht gelingen und so gab es am Ende statt des einen echten, gleich sechs nicht ganz so echte und darüber sodann verblüffte, wie lachende Gesichter.

Als sich Ambrosi bereitmachte, den Kindern auf dem Hof noch einige Luftballontiere zu formen, da kam es im Schlafsaal beinahe zu einem Tumult. Das riesige Geschenk, das der DRK-Kita „Bambi“ von der Firma Josef Hartmann überreicht wurde, dass wollten alle Erzieherinnen für ihre Gruppe haben. Da wurde gezogen und gezerrt. Am Ende freuten sich die Kinder als lachende Dritte. Unter den Augen von Kita-Leiterin Verena Rateike öffneten sie das Geschenk und fanden darin Spielzeug für den Außenbereich und eine Menge Warnwesten. „Die Warnwesten sind für Spaziergänge und Ausflüge wichtig. Darüber freue ich mich persönlich sehr“, erklärte Rateike, mittlerweile wieder allein mit dem schon leeren Karton. Die Kinder hatten bereits anderes in den Händen. Ein Waffeleis oder eben wahlweise ein Luftballontier. Der Gast mit den großen Schuhen, der vom Förderverein eingeladen wurde, zeigte hier und da noch einiges, was ein Clown so kann und bescherte den Kindern damit einen tollen internationalen Kindertag.

 

   

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