Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Burg | Da saß sie mit ihrem grauen Haar und ihrer goldenen Brille inmitten ihres Märchenstübchens, das da umgeben von Bäumen mittels Licht eine Heimeligkeit besaß, die faszinierte. In der Hand der Grauen ein dickes Buch. Immer wieder schlägt sie es auf, wenn eine neue Gruppe ihre Märchenstube betritt. Immer wieder erzählt sie den Kindern „Ihr müsst schön die Ohren spitzen, denn am Ende werde ich euch etwas fragen und wenn ihr richtig antworten könnt, bekommt ihr eine Überraschung.“ So saßen die Kinder leise und gespannt und lauschten einem Märchen, dass schon 1812 zum ersten Mal Kinder fesselte. Es war das Märchen von jeder, die die Leiber Brot aus dem Ofen zog, den Apfelbaum und später die Betten schüttelte. Aber auch von der, die lieber schlief und den Tag verträumte und am Ende dafür einen gerechten Lohn erhielt. Die Frau Holle, wie die Gerechte im Märchen der Gebrüder Grimm benannt wird, hat einen alten Ursprung und so vielfältig sind ihre Namen. Pechta oder Hulda wird sie auch genannt. So vielen Namen wie sie trägt, trägt auch ein anderer, einer mit weißem Bart und großem Leinensack. Es war der Nikolaus, der nach den Märchenstunden die Kita-Kinder, ganz Corona-konform auf dem Außengelände besuchte und einige Kleinigkeiten mitbrachte, die er zuvor gemeinsam mit den Mitgliedern Fördervereins der DRK-Kita „Bambi“ besorgte. Der heilige Klaus (Sinterklaas) blieb zwar auf Abstand, die Kinder aber freuten sich über seinen Besuch, bei dem ein Ho-Ho-Ho nicht fehlte.

   

Auch auf dieser Seite werden Cookies verwendet. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um die Seite zu optimieren. Damit die Webseite wie gewünscht funktioniert, stimmen Sie bitte der Verwendung durch Cookies zu, indem Sie auf Akzeptieren klicken. Solange Sie nicht auf Akzeptieren geklickt haben, wird kein Cookie gesetzt.