Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Burg | Die Zeit der Kita-Schließungen trifft auch die Kinder der DRK-Kita „Bambi“ in Burg schwer, weiß die Leiterin der Einrichtung, Stefanie Helmecke, zu berichten: „Die Kinder vermissen sich mittlerweile sehr und fragen auch, wann ihre Freunde wieder in die Kita können oder wann sie selbst wieder mitspielen dürfen. 40 Kitakinder befinden sich derzeit in der Einrichtung in Notbetreuung. „Die anderen Kinder, die derzeit nicht mit uns spielen, basteln, malen und lernen können, wollen wir aber nicht außen vorlassen. Mehrmals in der Woche veröffentlichen wir über die Internetseite unseres DRK-Regionalverbandes Bastelanleitungen, bleiben auch über unseren Förderverein mit den Kindern und Eltern in Kontakt“, erzählt Helmecke.

Damit der Kontakt aber nicht allein über digitale Kanäle, sondern auch ganz persönlich stattfinden kann, wurde ein kleines Gemeinschaftsprojekt gestartet, an dem alle Kinder teilnehmen können. „Wir haben die Idee, Steine bunt anzumalen und als Raupe auf unserer Kita-Mauer aufzureihen übernommen. Es schafft für alle Kinder die Möglichkeit, auch von außerhalb am Kitaalltag teilzunehmen und etwas zu erschaffen, das wir später in der Kita behalten wolle“, erklärt die Kita-Leiterin die Intention hinter der kleinen, bunten Raupe auf der Mauer. Bereits in den ersten drei Tagen sind viele größere und kleine, aber immer bunt bemalte Steine, hinzugekommen. „Die Raupe wächst beinahe stündlich“, freut sich auch Erzieherin Verena Rateike. „Viele der Kinder lassen sich von ihren Eltern dann über die Mauer heben, um einmal auf die Kita schauen zu können. Diesen Moment nutzen wir stets für ein kleines Gespräch mit ausreichend Abstand. Natürlich wollen wir erfahren, wie es den Kindern Zuhause geht, was sie zu machen, und auch wir erzählen dann wie sehr wir sie vermissen“, erzählt die Erzieherin von derzeit etwas anderen Alltag in der DRK-Kita „Bambi“.

Stefanie Helmecke hofft indes, dass sie bald wieder alle Kita-Kinder in den Gruppen begrüßen kann, dann soll die kleine, bunte Raupe von der Kita-Mauer in den Kita-Garten umziehen und dort leben dürfen. „Dank der Namen, die die Kinder auf die Steine schreiben, bleibt uns immer eine Erinnerung an diese Zeit und an die Kinder“, meint Helmecke. Wie lang die Raupe aus Steinen am Ende sein wird, werden die nächsten Tage zeigen. Zwei Wochen soll sie jedenfalls auf der Mauer verweilen und in dieser Zeit darf sie natürlich noch wachsen. „Wir haben noch Platz auf unserer Mauer, ein paar Steinsegmente darf die kleine Raupe ruhig noch bekommen“, freut sich die Kita-Leiterin auf weitere Steine und Kinder die mitmachen.

  

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