Seit 2006 ist das DRK-Seniorenzentrum „C.A.G. Pieschel“ in Burg ein Zuhause für ältere Menschen. Zum 20-jährigen Bestehen kamen Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitende und Gäste zusammen, um gemeinsam zu feiern, Erinnerungen auszutauschen und all jenen zu danken, die das Haus über zwei Jahrzehnte geprägt haben.

Einrichtungsleiter Sebastian Rudolph rückte in seiner Festrede die Menschen in den Mittelpunkt:
Wir feiern die Menschen, die dieses Haus mit Leben gefüllt haben.
Dazu gehören die Bewohnerinnen und Bewohner mit ihren Lebensgeschichten ebenso wie Angehörige, Mitarbeitende und langjährige Wegbegleiter.
Gemeinsame Feste, Freundschaften und viele kleine Begegnungen prägen den Alltag im Seniorenzentrum. Auch schwierige Zeiten und Abschiede gehören zur Geschichte des Hauses. Rudolph erinnerte an Menschen, die die Einrichtung begleitet und mitgestaltet haben und deren Spuren bis heute bleiben.
Besonders dankte er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ob in Pflege und Betreuung, Küche und Reinigung, Haustechnik oder Verwaltung: Sie alle tragen dazu bei, dass sich die Menschen im Seniorenzentrum gut aufgehoben fühlen. Sein Dank galt ihrem Einsatz, ihrer Geduld und ihrer Menschlichkeit.
Ines Schrader, Vorständin des DRK-Regionalverbandes Magdeburg–Jerichower Land e. V., nahm das Jubiläum zum Anlass, den Kolleginnen und Kollegen nochmals anlässlich der Auszeichnung durch FOCUS Gesundheit zu danken.
Im Mittelpunkt stand die tägliche Arbeit des Teams für die Bewohnerinnen und Bewohner. Gemeinsam mit Einrichtungsleiter Sebastian Rudolph präsentierte sie das Dankesschreiben. Dessen Botschaft bringt die Anerkennung auf den Punkt:
Pflege bedeutet Menschlichkeit. Danke, dass ihr jeden Tag mit Herz und Engagement für andere da seid.

Landrat Steffen Burchhardt erinnerte daran, dass er bereits das 10-jährige Bestehen mitgefeiert hatte, und freute sich, nun auch das 20-jährige Jubiläum begleiten zu können. Er betonte, dass sich eine Gesellschaft daran messen lassen müsse, wie sie mit ihren ältesten und jüngsten Mitgliedern umgeht.
Als gelungenes Beispiel würdigte er die Verbindung zwischen dem Seniorenzentrum und dem städtischen Altstadtkindergarten „Spatzenwinkel“. Bei regelmäßigen gemeinsamen Veranstaltungen kommen Kinder, Seniorinnen und Senioren sowie Mitarbeitende zusammen. Diese Begegnungen bereichern beide Generationen und schaffen Erlebnisse, an die sich Jung und Alt gerne erinnern.
Bei der Feier kamen Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitende und Gäste zusammen. Zwischen festlich gedeckten Tischen und Jubiläumstorte blieb Zeit für Begegnungen und neue gemeinsame Erinnerungen.
Zu den Gratulanten gehörten auch Leitungen anderer Einrichtungen sowie Kolleginnen und Kollegen aus der Praxisanleitung. Persönliche Glückwünsche und Gespräche machten das Jubiläum zu einer Gelegenheit, sich auszutauschen und gemeinsam zurückzublicken.


Die zum Jubiläum erstellte Festzeitung erinnert auch an die Geschichte des Standortes. Die frühere Pieschelsche Anstalt war mit dem Vermächtnis ihres Namensgebers Carl August Gottfried Pieschel verbunden und diente einst der Aufnahme und Erziehung von Waisenkindern. Nach späterer Nutzung als Schule und Jahren des Leerstands wurde das denkmalgeschützte Gebäude durch das DRK zum Seniorenzentrum umgebaut.
Seit 2006 wird hier ein neues Kapitel geschrieben. Die Festzeitung gibt Einblicke in das Leben im Haus, stellt die verschiedenen Arbeitsbereiche vor und erinnert an Ausflüge, Feiern sowie langjährige Bewohnerinnen und Mitarbeitende.
Für die kommenden Jahre formulierte Sebastian Rudolph einen Wunsch:
Unser Haus soll ein Ort bleiben, an dem Menschen gerne leben, gerne arbeiten und sich willkommen fühlen.
Das Jubiläum zeigte, wie viele Menschen diesen Gedanken mittragen und das Seniorenzentrum mitgestalten.
Seniorenzentrum „C. A. Gottfried Pieschel“ Burg
Berliner Straße 42
39288 Burg
Einrichtungsleitung
Herr Sebastian Rudolph
Tel.: 03921 726383
E-Mail: s.rudolph@drk-mdjl.de
Pflegedienstleitung
Frau Cindy Middendorf
Tel.: 03921 5794
E-Mail: c.middendorf@drk-mdjl.de