Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

„Schenke leben, spende Blut“ heißt einer der Leitsprüche des DRK-Blutspendedienstes. Doch zum Blut spenden und damit Leben schenken, sind derzeit immer weniger Menschen bereit. Der Grund: Die aktuellen Verordnungen des Landes Sachsen-Anhalt zu den Ausgangsbeschränkungen und die Befürchtung vieler Spender sich mit dem neuartigen Corona-Virus zu infizieren. Für den DRK-Blutspendedienst ergeben sich damit neue Herausforderungen und Aufgaben. Bei der ersten Blutspende nach der Bekanntgabe der neuen Verordnungen zur Ausgangsbeschränkung in Sachsen-Anhalt, galt es also entsprechende Maßnahmen zu erarbeiten, die das Risiko einer Infizierung von Blutspendern untereinander und der Blutspendehelfer minimierten.

Cornelia Lieder, beim DRK-Regionalverband Magdeburg-Jerichower Land e. V., zuständig für Blutspenden, erklärt deshalb noch vor dem Öffnen des Blutspendelokals: „Bürger mit Schnupfen, Husten oder anderen Erkältungssymptomen werden heute hier in Gerwisch nicht zur Blutspende zugelassen. Diese Praxis werden wir auch bei den weiteren Blutspendeterminen so umsetzen.“ Mit dabei wird auch weiterhin eine zusätzliche Station sein: die Fiebermessstation.

Noch bevor die Blutspendewilligen zur Anmeldung dürfen, wird bei ihnen zukünftig kontaktlos Fieber gemessen. Anschließend erfolgt eine ebenfalls kontaktlose Desinfizierung der Hände.

„Die Vermeidung unnötiger Kontakte hat auch bei uns, während der Blutspende, oberste Priorität“, leitet Lieder den nächsten wichtigen Punkt auf der Liste der Neuerungen während der Blutspende ein. „Wir lassen nur immer so viele Blutspender in den Spenderraum, wie Spenderbänke und Plätze an der Station Spenderfragenbogen frei sind“, erläuterte sie und fügte an: „Auch im Imbissbereich setzen wir auf einen kurzfristigen Aufenthalt der Blutspender. Deshalb haben wir hier in Gerwisch zum ersten Mal Bockwurst und Brötchen im Angebot. Niemand sollte sich länger aufhalten, als notwendig.“

Die Spenderbänke selbst standen in einem ausreichend großen Abstand voneinander. So bot sich auch während der Blutspende selbst kein Kontakt zwischen den jeweiligen Blutspender. Allerdings verringerte sich dadurch auch die Anzahl der Spenderbänke. Die Wartezeiten veränderten sich für die Blutspende auch dahingehend geringfügig, weil die anwesende Ärztin mehr und speziellere Fragen als sonst beantwortet haben wollte.

Die Blutspender zeigten für die neuen Maßnahmen Verständnis, warten geduldig und hielten von sich aus immer einen ausreichend großen Abstand zueinander.

„Was die Selbstdisziplin der Blutspender anbelangt, kann ich nur sagen: Wunderbar“, meinte Lieder.

Die Mitarbeiter des DRK-Blutspendedienstes und des DRK-Regionalverbandes schützten sich durch Atemschutzmasken und ständiges Desinfizieren der Hände vor einer Virusübertragung.

59 Blutspender kam zur gestrigen Blutspende nach Gerwisch. Mehr als sonst! Laut Lieder ein gutes Zeichen, das Hoffnung macht.

Der nächste Blutspendetermin findet bereits heute um 16 Uhr in der Hermann-Gieseler-Halle in Magdeburg statt.

In der DRK-Geschäftsstelle Burg kann am 30. März ab 15 Uhr wieder Blut gespendet und Leben gerettet werden.

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