Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Niegripp | Norwegen – eine Reise zu Freunden sollte es für die Mitglieder der DRK-Wasserwacht Burg in diesem beginnenden Herbst werden. Die Corona-Pandemie machte die Reise- und Übungspläne zu Nichte.
„Das wir unsere norwegischen Wasserretter und Freunde vom Røde Kors nicht besuchen können, ist für uns alle schwer. In beiden Ländern wurde sich schon lange gefreut. So aber mussten wir uns umorientieren, denn die Herbstübung ausfallen zu lassen, das wollte niemand von uns“, so der Kreisleiter der Wasserwacht des DRK Regionalverbandes Magdeburg-Jerichower Land e. V., Andreas Thiele.
Deshalb ging es für die Wasserretter an einen altbekannten Platz. Die Elbe und Alte Schleuse bei Niegripp. Hier auf den Elbwiesen wurden Zelte aufgebaut und Boote in der Elbe zu Wasser gelassen. Der Schwerpunkt der Herbstübung lag dabei auf dem Testen neuen Techniken. „Seiltechniken wie das errichten einer Seilfähre mit einer englischen Laufkatze und Techniken zur Menschenrettung aus verunfallten Fahrzeugen im Wasser wurden dabei intensiv von uns geübt“, so Thiele, der kurz erklärt, wie beides im Detail aussieht:
„Bei einer Seilfähre mit englischer Laufkatze, werden Seile dazu verwendet, um das Raftboot von Land aus zu steuern, so kann sich die Raftbootbesatzung auf ihre Aufgaben wie die Menschenrettung konzentrieren. Die Rettung von Menschen aus im Wasser verunfallten oder in Teilen gesunkenen Fahrzeugen wurde mittels eines Raftbootes und einer Leiter getestet. Dabei legt das Raftboot an dem verunfallten Fahrzeug an. Eine Leiter dient dann als Steg zwischen Ufer und Raftboot.“
„Beides hat erstaunlich gut funktioniert. Der Leitersteg war zudem sehr stabil“, konstatiert Thiele abschließend. „Ein weiterer Ausbildungsinhalt des Elbe-Herbstbiwaks war das Festigen von Fahrmanövern und das Retten mit dem zur Verfügung stehenden Rescue Water Craft (RWC). Diese Manöver müssen ständig geübt werden, damit der Abstand zum Verletzten richtig einschätzt werden kann, um das Rettungsmanöver schnell und sicher ausführen zu können.
Neben diesen beiden Übungen, die am Freitagabend stattfanden, waren am Samstag verschiedene Bootsmanöver eingeplant. Hierzu gehörten auch das Schleppen havarierter Boote und eine kleine Rettungsübung mit den Lehrgangsteilnehmern des DRK-Sanitätsdienstes, denen ein Patient übergeben wurde. So konnten auch die angehenden Sanitäter des DRK-Regionalverbandes ihre Fähigkeiten am Tag der Ersten Hilfe abrufen und weiter verinnerlichen.
Der Sonntag war vor allem für Pflege und Wartung und das Abbauen des Biwaks reserviert. Einen Dank richtet Andreas Thiele an den Landkreis, der durch Meik Schüttlöffel und Christian Schulz einem Teil der Übung beiwohnte.

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