Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

 

Mit 100 Mitarbeitern und 20 Auszubildenden ist die DRK-Rettungsdienst Magdeburg Jerichower Land gGmbH einen wesentlichen Teil der medizinischen Daseinsfürsorge.
Seine Rettungsassistenten, Notfallsanitäter und Notärzte stellen bei lebensbedrohlichen medizinischen Notlagen die medizinische Erstversorgung und Behandlung her. Führen darüber hinaus den fachlich medizinischen Transport der Patienten in medizinische Einrichtungen zur Weiterbehandlung durch.
Im Jerichower Land umfasst diese Hilfeleistung einen notfallmedizinischen Grundschutz für rund 90.000 Einwohner.
Damit sich die Bürger zu jeder Tages- und Nachtzeit mit Hilfegesuchen an den Rettungsdienst wenden können, erfolgt eine Zusammenarbeit mit der integrierten Rettungsleitstelle des Landkreises, die im Notfall die Alarmierung unserer Einsatzkräfte veranlasst.
Bürger, die medizinische Nothilfe benötigen wenden sich dafür an die bundeseinheitliche Notrufnummer 112.

Als Rettungsdienst in Magdeburg und dem Jerichower Land bestreiten unsere Mitarbeiter bis zu 16.000 Einsätze im Jahr. Dabei gilt für jeden Einsatz eine Hilfsfrist von zwölf Minuten.
Diese Hilfsfrist wird durch ein enges Netz an Rettungswachen sichergestellt.
Acht Rettungswachen betreibt die DRK-Rettungsdienst Magdeburg Jerichower Land gGmbH im Jerichower Land. Zwei dieser Rettungswachen fungieren als Ausbildungswachen. Auf jeder Rettungswache ist ein Rettungswachen (RTW) stationiert. Zeitgleich werden in drei Wachen zusätzliche Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) vorgehalten. Sie alle sind 365 Tage im Jahr, 24 Stunden am Tag besetzt und im Einsatzgeschehen eingebunden.

Neben den eintretenden medizinischen Notfällen sind von Zeit zu Zeit auch Krankentransporte und Verlegungen von Patienten mit medizinisch intensiver Betreuung notwendig. Um diesen Menschen die bestmögliche Behandlung zukommen lassen zu können, unterhält die DRK-Rettungsdienst Magdeburg Jerichower Land gGmbH einen eigenen qualifizierten Krankentransport, der auch den Transport von Personen mit hohem Körpergewicht beinhaltet. Eigens dafür werden Krankentransportwagen (KTW) und Mehrzweckfahrzeuge (MZF) vorgehalten.

 

Vorstellung der Technik

Der Krankentransportwagen (KTW)
Der KTW wird vorwiegend zum Transport von Patienten eingesetzt, die sich nicht in einer medizinische Notlage befinden, allerdings einer medizinischen Beobachtung und/oder Behandlung bedürfen.
Die Ausstattung des KTW unterschiedet sich von der eines Rettungswagens. In ihm befinden sich keine invasiven Medizingeräte. Zu diesen zählen Beatmungsgeräte und Defibrillatoren. Jedoch sind kontinuierliche Sauerstoffgabe und Infusionen während des Transportes möglich. Der KTW kann, falls es notwendig ist, kurzfristig auf das das Niveau eines Rettungswagens aufgerüstet werden.


Der Rettungswagen (RTW)
Der RTW ist mit allen Medizingeräten ausgestattet, die für eine notfallmedizinische Behandlung notwendig sind. Das auf dem RTW eingesetzte, geschulte medizinische Personal kann so mit den ihm zur Verfügung stehenden Medizingeräten direkt in Lebensfunktionen des Menschen einwirken und so Leben retten.
Über die Ausstattung mit Medizingeräten hält jeder RTW ein breites Depot an Medikamenten zur notfallmäßigen Behandlung vor.

RTWBurg

Das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)
Als Transportmittel des Diensthabenden Notarztes stellt des NEF eine wichtige Komponente der notfallmedizinischen Betreuung dar. Das NEF ist ein Sonderfahrzeug mit Spezialaufbau, auch, wenn es einem Personenkraftwagen einspricht.
Besetzt ist der NEF immer mit einem Rettungsassistenten und einem Notarzt.
Das NEF verfügt in seiner Beladung über die gleichen Medikamente und Medizingeräte, die auch auf einem RTW verlastet sind. Eine Behandlung von Patienten kann mit diesem Mittel allerdings nur außerhalb des Fahrzeuges erfolgen. Auch ein Transport von Patienten ist mit dem NEF nicht möglich.
Das NEF ist im Rettungsdienstbereich immer einem oder mehreren Rettungswagen zugeordnet.
RTW und NEF sind unabhängig voneinander. Sie fahren im sogenannten Rendezvous-System (sie treffen sich am Notfallort).

NEFBurg

 

Standorte Rettungswachen

Auch, wenn wir die Standorte unserer Rettungswachen mitteilen sollten Notrufe immer direkt über die Notrufnummer 112 erfolgen, da Rettungswachen aufgrund eines Einsatzes zeitweise nicht besetzt sein können. Über die integrierte Rettungsleitstelle wird dann automatisch die nächstgelegene Rettungswache über ihren medizinischen Notfall informiert und alarmiert.

Vermeiden Sie daher einen Notfall direkt bei den Rettungswachen melden zu wollen. Es kann wertvolle Zeit verloren gehen.

 

Burg

1 NEF, 1 RTW, 1 KTW, 1 MZF, 1 Schwerlast RTW

RettungswacheHohenseeden

Hohenseeden

1 RTW

RettungswacheGommern

Gommern

1 NEF, 1 RTW

 

Genthin / Werder Straße

1 RTW

 

Genthin / Jerichower Straße

1 NEF, 1 RTW

 

Möckern

1 RTW

RettungswacheDrewitz

Drewitz

1 RTW

RettungswacheMöser

Möser

1 RTW

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