Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Möckern/Loburg | Ein Ausflug des DRK-Seniorenwohnparks Möckern brachte für die Bewohner ganz besondere Erlebnisse. Die Mitarbeiter der Vogelschutzwarte Loburg nahmen sich dabei den Senioren und ihren Fragen an und gewährten Einblicke, die sonst nur wenige zu sehen bekommen.

Doch zunächst galt es dem Wappentier des Landkreises einen Besuch abzustatten. Der „Schöne“, wie der Kranich auf dem Storchenhof Loburg genannt wird, ist nicht nur für den Landkreis ein Symbol, sondern auch für den Storchenhof nicht mehr wegzudenken. Entsprechend kann der Vogel sein Leben gestalten, wie es ihm gefällt. Eine schöne Vorstellung fanden auch die Senioren, deren Weg sie zu einem 25 Jahre alten Storchennest führte. Wozu die Störche als Konstrukteure fähig sind, wurde Schicht für Schicht sichtbar und mit dem Wissen, dass dieses Nest ein Gewicht von 600 Kilogramm auswies, sogar noch fantastischer. Nicht weit entfernt vom alten Nest, dass seinen Weg von einem Schornstein bis auf die Erde nahm, klapperte derweil ein Storchenpaar. Der Nachwuchs der beiden fliegenden Glücksbringer wollte seine Aufmerksamkeit und die bekam er auch, wenn auch nicht allein von Mutter und Vater. Über eine kleine Kamera hatten die Senioren des DRK-Seniorenwohnparks Möckern die Möglichkeit, einen Blick in das Nest zu werfen und das Verhalten der Jungtiere untereinander und mit den Elternstörchen zu beobachten.

Gut behütet ließen die Senioren die Storchenfamilie für sich und schalteten den Bildschirm ab, um sich einen Teil des Storchenhofes anzusehen, in denen sich liebevoll um Tiere gekümmerte wurde, die einmal keinen Behüter und keine schützende Hand bei oder über sich hatten. In der Krankenstation des Storchenhofes werden diese Tiere gepflegt und für ihr Leben nach der Genesung vorbereitet. Dabei ist es egal, ob die Störche ein weißes oder schwarzes Federkleid tragen. Storch ist Storch. Den Unterschied zwischen den beiden Storchenarten erklärten die Mitarbeiter des Storchenhofes gern. Mit vielen neuen Informationen und einem zukünftig wachsamen Auge ging es weiter zu den Gehegen des Storchenhofes, wo sich neben verstoßenen Jungstörchen auch Hühner und Puten wohlfühlen. Für die Senioren war es ein Erlebnis, die Tiere füttern und sogar streicheln zu dürfen. Mit diesen letzten Eindrücken galt es sich zu verabschieden und nach einer kleinen Stärkung samt Eis als Abrundung die Heimreise anzutreten.

 

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