Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Grün ist es im Hof des Seniorenwohnparks Möckern im Zeddenicker Weg. Die Terrassen und Balkone der Appartements sind der Sonne und dem Grün zugewandt. Obstbäume bilden eine natürliche Abgrenzung, während gelbe Wege zwischen Blütenwiesen zur Bewegung und eine rote Bank zum Verweilen einladen. In den Räumen der Tagespflege herrscht Betriebsamkeit. Während die einen Gäste der Zeitungsschau lauschen, stehen andere in der Küche und helfen bei der Zubereitung des Mittagsmahls. Auf einem der Balkone in der oberen Etage, die bequem per Fahrstuhl zu erreichen ist, sitzt Alfred Swoboda. Er ist erst vor wenigen Tagen in sein Appartement gezogen. Noch ist nicht alles eingerichtet. Über die Wohnlichkeit macht er sich aber weniger Gedanken. Er fühlt sich wohl auf seinem Balkon. Genießt die Sonne und hört die Störche im nahe gelegenen Nest beim Klappern zu. Das Appartement neben ihm ist bereits für seine Frau reserviert. Darüber freut er sich ebenso, wie über die Herzlichkeit, mit der er in seinem neuen Zuhause aufgenommen wurde. „Es ist ein tolles Umfeld hier. Ich kann zwar nicht mehr so gut laufen, bin auf einen Rollator angewiesen, aber bei meinen Spaziergängen finde ich ja immer einen Platz auf der Bank da unten“, erzählt er und zeigt im Hof auf die rote Bank. Noch besser aber findet er seinen Balkon. „Dass ich hier den ganzen Tag Sonne habe, das ist wirklich schön und in den Bäumen sitzt immer Vögel.“ Ohnehin fühlt er sich nach eigenem Bekunden im DRK-Seniorenwohnpark wohl. Auch, weil es ein extremer Gegensatz zu seiner Zeit im Krankenhaus ist und das vorherrschende „Du“ von allen untereinander ein Gefühl der Vertrautheit und des Willkommenseins vermittelt. Es ist beinahe Mittag, die Sonne steht bereits hoch und unten kommt Betriebsamkeit auf. „Wir treffen uns alle immer unten zum gemeinsamen Essen“, verrät Alfred Swoboda und schaut über die Brüstung seines Balkons. „Wir sind hier alle schon gut miteinander warm geworden“, lächelt er. Dass sich alle relativ schnell im Gebäude und im neuen Zuhause zurechtfinden, bestätigt auch Irmgard Bürger. Sie ist einen Monat zuvor eingezogen und präsentiert ihr kleines Appartement, in das sie so vieles aus ihr Haus mitnehmen konnte, was ihr am Herzen lag. Die Couch beispielsweise, die sie, statt sie wegzuwerfen, eigens von einem Polster hat neu beziehen lassen. Sie wollte sich noch nicht davon treffen. Immerhin war vorgesehen, dass sie mit ihrem Mann gemeinsam in den DRK-Seniorenwohnpark zieht. Ihr Mann ist dann nur wenige Tage vor dem Umzug eingeschlafen. Für Irmgard Bürger keine einfache Zeit. Geholfen haben ihr die DRK-Mitarbeiter und die anderen Bewohner. „Wir sind hier so etwas wie eine kleine Familie“, lacht sie. Dabei ist ihr wichtig zu erwähnen, dass jeder auch mal für sich in seinen eigenen vier Wänden sein kann. „Das ist schön so.“ Für sie haben sich bereits kleine Rituale ergeben. Jeden Morgen wird sie von einem Mitbewohner des Seniorenwohnparks, dem Woldemar, abgeholt, dann geht es zum gemeinsamen Frühstück. Am späten Nachmittag ist es Alfred Swoboda, mit dem sie eine Runde spazieren geht. Dazwischen, so meint die ehemalige Kindergärtnerin, muss niemand die Langeweile fürchten. „Neben dem gemeinsamen Essen gibt es immer wieder Angebote für gemeinsame Spiele. Wie Kegeln. Leider kann Irmgard Bürger daran derzeit nicht teilnehmen. Sie ist gesundheitlich angeschlagen, weiß aber das Kümmern der DRK-Mitarbeiter zu schätzen, die stets nach ihr sehen und ihr auch bei den Dingen des täglichen Lebens behilflich sind. Die Leiterin des DRK-Seniorenwohnparks, Christin Eggert, lächelt und streichelt ihr über den Arm. „Das machen wir doch gern“, sagt sie. Das Mitgefühl und die Liebenswürdigkeit sind es, die alle hier nennen, wenn es darum geht, das Besondere am DRK-Seniorenwohnpark Möckern zu beschreiben.

Alfred Swoboda auf seiner Terrasse, mit Blick in den grünen Hof und auf das Storchennest Der Innenhof des Seniorenwohnparks Möckern läd durch sein Grün und die parkähnliche Gestaltung zum Verweilen ein. Der Storch in seinem Nest. Alle Bewohner können sich täglich an seinem Klappern erfreuen. Gemeinsam Kochen und Agieren, dass ist in der angeschlossenen Tagespflege eines der Angebote, mit denen sich die Bewohner*innen beschäftigen und ihre Fähigkeiten erhalten können.

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