Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Loburg | Nicht mehr lange, dann klingelt für die Abc-Amselgruppe in der DRK-Kita „Burgspatzen“ Loburg die Schulglocke und ruft zum Lernen von Mathematik und Rechtschreibung. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt, auf den viele der zukünftigen Schulkinder schon sehnsüchtig warten. Kein Grund, die Abenteuerlust und Neugierde bis dahin ruhen zu lassen, dachten sich auch die Erzieherinnen und organisierten für die 23 Mädchen und Jungen spannende und interessante letzte Tage vor dem großen Abschied von der Kindergartenzeit.
Dass die Mädchen und Jungen zukünftig sicher zur und von der Schule kommen, dafür hatte ja bereits ein Tag mit den Regionalbereichsbeamten der Stadtgemeinde Möckern gesorgt. Das aber war noch nichts gegen die Ausflüge, die folgten.
So eine alte Stadt wie Loburg, die verfügt über Geschichte und Orte, die als Kind nicht immer gleich zu erkennen sind. Deshalb sorgte die Exkursion durch die Heimatstadt immer wieder für staunende und zugleich fragende Gesichter. Wer kann schon von sich behaupten, einen Termin mit der Bürgermeisterin der Stadt gehabt zu haben und das im Sitzungssaal des Rathauses. Die Kinder der Abc-Amselgruppe jedenfalls können dies nun. Die Ortsbürgermeisterin Gabriele Schmohl jedenfalls nahm sich viel Zeit für die Loburger der nächsten Generation. Nicht nur die vielen Fragen beantwortete sie souverän als Stadtoberhaupt. Auch die Anregungen für die Zukunft und Wünsche zur Stadt nahm sie gern entgegen und erhielt so einen kleinen Einblick darin, wie die Erwachsenen von morgen sich ihre Heimatstadt in der Zukunft vorstellen.
Das war ein Ausflug, der noch viele Gespräche unter den Kindern und mit den Erzieherinnen nach sich zog. Jedenfalls so lange, bis es daranging, den Loburger Burgturm zu ersteigen. Nur die mutigsten und sportlichsten schafften es bis auf die Spitze, um den Blick über das Loburger Land zu genießen. Dabei konnte der ein oder die andere sicher auch am Bürgerholz vorbei den kleinen Ort Schweinitz erblicken, ohne recht zu wissen, dass dorthin bereits der nächste abenteuerliche Ausflug geplant war.
Ein echter Bauernhof und dann noch die Fahrt mit dem Bus. Besser hätte es für die Mädchen und Jungen schon nicht werden können. Wurde es aber. Tiere streicheln und füttern. Auf Strohballen klettern und sich wie ein richtiges Dorfkind fühlen, dass ermöglichte Familie Riccardo Bemme, der auf seinem Agrarhof Milchviehhaltung betreibt. Natürlich waren er und seine Frau Saskia allein deshalb die perfekten Empfänger für die vielen Fragen der Kinder, die durch die Antworten wiederum viel lernten und sicher auch den ein oder anderen Fakt mit nach Hause nahmen. Streicheln, Füttern und Toben holten dann auch alsbald den Hunger hinzu und so wurde die Kitagruppe aus Loburg auf dem Hof der Bemmes standesgerecht mit Grillgut versorgt.
Das gab es beim Besuch der Grundschule Loburg nicht, dafür aber eine Lehrerin, die eine Schnupperschulstunde mit den baldigen Abc-Schützen abhielt. Gerade sitzen, Hefter und Stift bereitlegen. Alles, wie es bald sein wird. Inklusive der Fragen der Lehrerin und dem Heben des Fingers, um Antworten zu dürfen. Die kleinen, zu lösenden Aufgaben stellten dabei kaum ein Problem für die Amselkinder dar und so war es ein gelungener Ausflug, der die Vorfreude auf die Schule noch weiter steigerte.
Gesteigert wurde das Abschiedsprogramm für die Mädchen und Jungen nur noch vom eigens vorgeführten Musical vom Regentropfen „Paule Platsch“ Es war das Abschiedsgeschenk der baldigen Schulkinder an die Kindergartenkinder und Erzieherinnen, die bleiben. Und wer etwas schenkt, der bekommt auch immer etwas zurück. Im Fall der Amselkinder hingen die Geschenke an einem Baum. Am Zuckertütenbaum genauer gesagt. Und so pflückten die Kinder die ersten Zuckertüten und freuten über die Kleinigkeiten in ihnen.

   

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