Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Burg | Es war kalt. Die in der Luft liegende Feuchtigkeit erhöhte das Gefühl und zog mit der Kälte durch die Kleidung in die Knochen. Das hielt die Mitglieder des CDU-Stadtverbandes Burg unter Leitung ihres Vorsitzenden Artjom Pusch, DRK-Regionalverbandsvorstand Andy Martius, Gartenfreund Edgar Tange und die Anwesenheitsvertretung der DRK-Kita „Weltentdecker“ Dagmar Zander nicht davon ab, sich mit Spaten, Handschuhen und festem Schuhwerk auf dem Außengelände der neuen Kita im Burger Stadtteil Süd zu treffen.

Ein halbes Jahr ist es her, dass sich Martius, Pusch und der damalige Bürgermeisterkandidat René Kellner zur symbolischen Baumpflanzung an der DRK-Kita „Weltentdecker“ trafen. Damals war auf dem Außengelände noch nicht zu erahnen, welche Möglichkeiten es einmal für die 90 Kinder bereithalten wird. In den letzten Tagen konnten die Arbeiten auf den rund 5000 Quadratmetern soweit abgeschlossen werden, dass Wege, Beete, Wiesen, Rutschhügel und Sand-Spiel-Flächen erkennbar sind. Damit wurde ein Großteil des Planes für das Außengelände abgeschlossen. Eines aber fehlte noch, die vom CDU-Stadtverband versprochenen Apfelbäume, die nach der symbolischen Pflanzung die Aufmerksamkeit von Gartenfreund Edgar Tange weckten. Er meldete sich beim DRK-Regionalverband und wies sich im weiteren Verlauf als ausgezeichneter Kenner von Apfelbäumen aus. Der Kontakt zur Artjom Pusch war dann ebenso ein Kurzer wie zu einer Liste mit passenden Sorten. Sieben Apfelbaumsorten haben Martius, Pusch und Tange gemeinsam ausgesucht. Für die Bäume selbst hieß es nun neue Wurzeln in neuer Erde zu schlagen.

Eigens dafür wurden der Pflanzplan für das Außengelände der neuen Kita im Burger Stadtteil Süd aufgeschlagen und die Spaten in die Hand genommen. Alles unter den Augen des Experten Tange, der an einigen Bäumen noch einmal persönlich Hand oder besser die Gartenschere anlegte, um die Wurzelstämme einkürzte. Er selbst spendete ebenfalls einen Baum, den er eigens für die Kinder ausgesucht hatte. Das freute die fünf CDU-Stadtverbandsmitglieder und DRK-Vorstand Martius. Artjom Pusch erklärte sodann: „Schön, dass wir etwas gemeinsam für die Kinder machen können.“ Dem stimmten alle zu. Doch Tange mahnte: „Es wird zwei, drei Jahre brauchen, bis die Bäume erste Früchte ausbilden.“ Für Pusch kein Problem: „Dann bringen wir eben solange jedes Jahr eine Stiege Äpfel vorbei“, entgegnete er. Für Martius selbst stellte die Baumpflanzung den Start für die im Kita-Konzept enthaltende naturgebundene Erziehung dar. „Die Erzeugung regionaler Produkte, vom Enten über das Handwerk, gewinnen zunehmend an Bedeutung, dem wollen auch wir in unseren Kindertageseinrichtungen Rechnung tragen. Die Kinder sollen lernen, woher der Apfel kommt und das auch Bäume Pflege benötigen“, erklärte er. Danach ging alles sehr schnell. Der Schlauch zum Angießen wurde ausgerollte, die insgesamt 20 Apfelbäumchen sortenrein gruppiert und dann an die dem Pflanzplan entsprechenden Stellen eingepflanzt. Edgar Tange zeigte dabei, wie es richtiggemacht wird. Die Apfelbäumchen sollten am Ende nicht nur geradestehen, auch die Pflanztiefe war entscheidend und dazu viel Wasser. Gut, dass der Gartenschlauch vorher ausgerollt wurde und lang genug war, um jeden Winkel des Außengeländes zu erreichen.

Kein Apfelbaum kaum in die Erde, ohne dass ihn Gartenfreund und Apfelbaumexperte Edgar Tange nicht zuvor noch einmal begutachtet und letzte Schnitte vorgenommen hatte. Bei der Baumpflanzung reicht es nicht, einfach nur ein Loch zu graben und den Baum hineinzustellen. Auch die Pflanztiefe ist entscheiden. Das erfuhren DRK-Vorstand Andy Martius (links) und CDU-Stadtverbandsvorsitzende Artjom Pusch (rechts) von Edgar Tange (Mitte) Nachdem die Bäume in die Erde gesetzt wurden, galt es diese gründlich zu wässern. Auch in den nächsten Tagen noch, wird durch Wasser noch Druck an die Wurzeln gegeben. Was jetzt noch kahl wird, wird in einigen Jahren zu einer Baumallee, die Schatten und Obst spendet. Überall auf dem Außengelände der DRK-Kita „Weltentdecker“ hatten die Planer Standorte für die Apfelbäume ausgesucht und markiert, um ein ausgewogenes Verhältnis von Spiel, Schatten und Natur zu ermöglichen. An mehreren Stellen gleichzeitig wurden die Apfelbäume in die Erde gebracht. Das Haus dazu stand bereits. In ihm spielen und lernen bis zu 90 Kinder gleichzeitig.  

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