Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Genthin | Der Alltag ist voller Gefahren, kleine wie große. Oftmals sind sie uns erst dann bewusst, wenn sie eine reale medizinische Bedrohung darstellen. Gut ist, wenn dann jemand zur Stelle ist, der Ruhe bewahrt und als Erstes hilft. So ein Ersthelfer muss nicht erwachsen sein, nur ausgebildet. Ersthelfer zu werden ist also gar nicht so schwer, wie die Kinder des DRK-Hortes „Uhland“ in Genthin wissen. Die horteigene Jugendrotkreuzgruppe beschäftigt sich regelmäßig in ihren Übungsdiensten mit medizinischer Ersten-Hilfe und damit, wie wir als Gesellschaft menschlicher und verantwortungsvoller gegenüber unseren Mitmenschen werden können. Um dieses Wissen auch weitertragen zu können, wurde im DRK-Hort „Uhland“ der Erste-Hilfe-Tag geschaffen, der nun in den Pfingstferien stattfand.

Wie schnell kann es gehen: Die Sonne scheint, das Wasser lädt zum Planschen ein und dann, dann brennt die Haut und Schwindel und Übelkeit trüben das Vergnügen. Sonnenstich und Sonnenbrand sind nicht zu unterschätzen, erfuhren die übrigen Hortkinder von den jungen Jugendrotkreuzlern (JRK´ler) an einer Station, an der zugleich auch Insektenstich, Nasenbluten und Unterkühlung besprochen und deren Erstbehandlung geübt wurden. „Bei Sonnenbrand, Übelkeit und Schwindel Tagen sofort in den Schatten und ein kühles Tuch auf Stirn oder in den Nacken“ wird hier am Tisch selbstsicher erklärt. Ja, die JRK´ler wissen wirklich Bescheid. So zeigten sie die Maßnahmen beim Auffinden bewusstloser Personen, zu denen selbstverständlich auch die praktische Übung einer stabilen Seitenlage gehörte. Gleich daneben wurden Druckverbände anlegte und Schmetterlinge zugeschnitten. Diese flogen anschließend an die Finger. Denn das Anlegen eines Fingerkuppenverbandes will gekonnt sein. Immerhin ist das Zuschneiden des Pflasters der erste Schritt zum richtigen Verband. Insgesamt fünf Stationen waren für die Hortkinder aufgebaut, die sehr gut vermitteltes, was in der Ersten Hilfe alles möglich ist. Bei medizinische Notfälle, die mehr als die Ersthelferkenntnisse erfordern, braucht es dann die Notfallsanitäter der DRK-Rettungsdienst gGmbH, lernten die Kinder. Damit der Rettungswagen und die Notfallsanitäter auch ihren Weg zu einem Patienten finden, bedarf es eines vorherigen Notrufes. Den zu üben war ebenfalls Teil des Ersten-Hilfe-Tages. Die fünf W-Fragen kannten fast alle Kinder bereits und so war es für die JRK´ler und die Leiterin des DRK-Hortes „Uhland“, Gabi Jerkowski schon ein kleiner Erfolg, so viel Grundwissen vorzufinden. Im Anschluss an die vielen praktischen Übungen und neuen Erkenntnisse gab es einen Kurzfilm über den Gründer der Roten-Kreuz-Bewegung, Henry Dunant. Passend zum 100-jährigen Bestehen des Deutschen Roten Kreuzes, das in diesem Jahr gefeiert wird.

   

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