Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Genthin | „Es war ein Gewühl und Gesuche“, beschreibt Annett Wiese, Leiterin des DRK-Hortes „Diesterweg“, die bisherige Situation im alten Spielzeugschuppen. Das ist nun vorbei. Die Fahrzeuge, mit denen die Kinder gern die Nachmittage im Freien verbringen, sind raus. Geparkt in einer eigenen Garage. Grau, aus Blech und aufgebaut von sechs fleißigen Eltern.
„Sieben Stunden haben die Eltern allein für den Aufbau des Häuschens gemessen, geschraubt, die Bauanleitung studiert und das bei sommerlichen Temperaturen“, erinnert sich Wiese. Es waren die abschließenden Arbeiten, die von den Hortkindern neugierig verfolgt wurden. Alle wollten dabei sein, wenn das letzte Teil eingesetzt, die Garage für die Fahrzeuge des Hortes fertig wird. Was die Hortkinder nicht sahen, das waren die notwendigen Vorarbeiten. Dank der Unterstützung der Baufirma „Philipp Erbs“, die Material, Werkzeuge und Personal kostenfrei stellte, konnten ein Fundament und Stellplatz für das Häuschen errichtet und gepflastert werden. „Das hat uns sehr geholfen. Ein großes Dankeschön an die Firma“ meint deshalb auch Wiese.
Dass die neue Garage natürlich nicht einfach so den Kindern überlassen wurde, das verstand sich für das DRK-Hort-Teams von selbst.
So luden die Erzieherinnen alle Kinder von der ersten bis zur vierten Klasse auf das Hortgrundstück ein, das dem Hort von der Stadt Genthin überlassen wurde. Hier erklärte die Hortleiterin allen noch einmal die Arbeiten, die Anstrengungen und die Möglichkeiten, die mit dem neuen Häuschen verbunden sind. Dann hielt sie eine große Schere über ihren Kopf, nannte die Namen der Eltern, die sich die Zeit genommen hatten, die Infrastruktur des DRK-Hortes „Diesterweg“ auf freiwilliger und ehrenamtlicher Basis zu erweitern. Natürlich meldeten sich die Kinder, als sie ihre Namen hörten, sogleich und schritten dann auch selbstbewusst zur Tat. Nachdem die Schleifen und Bänder durchschnitten wurden, konnte die Türen sich öffnen und der viele Platz für die Fahrzeuge bestaunt werden. Die ersten Fahrzeuge parkten wenig später in ihrer neuen Garage, in der kein Wühlen und Suchen mehr notwendig ist.

     

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