Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Systole, angina pectoris, Tawara-Schenkel, all diese Dinge sagen Ihnen nichts? Die 21 Ehrenamtlichen, die zurzeit die Sanitätsdienstausbildung absolvieren, kannten diese Begriffe zu Beginn ihrer Ausbildung auch nicht. Wenn sie Ende März aber ihre theoretische und praktische Prüfung absolvieren, dann wissen sie, die Systole beschreibt das Zusammenziehen des Herzen, die Austreibungsphase des Blutes aus der rechten Vorkammer über die Taschenklappe in die Aorta. Sie wissen, dass die angina pectoris, ist eine Vorstufe des Herzinfarktes und die Tawara-Schenkel sind Nervenleitbahnen im Herzen. Wissen, dass ihn später beim Sanitätswachdienst helfen wird Personen mit medizinischen Beschwerden sicher zu betreuen und zu helfen.
Das Sanitätspersonal der Gemeinschaften des DRK-Regionalverbandes steht aber nicht nur bei Großveranstaltungen bereit, um Hilfe bei kleineren Blessuren und größeren medizinischen Akutlagen zu leisten. Es ist auch Teil des Katastrophenschutzes und steht bei Großschadenslagen bereit.
Die Grundlagen dafür werden in der Sanitätsdienstausbildung vermittelt. Sie ist mehr als eine reine Erste-Hilfe-Ausbildung und beinhaltet deshalb auch Grundlagen der Anatomie des menschlichen Körpers, bis hin zum Erkennen der Symptomatik bei verschiedenen Krankheitsbildern.
Weil der Sanitätsdienst eng mit dem Rettungsdienst zusammenarbeitet, gab es nun für die Kursteilnehmer einen kleinen Einblick in die Gerätschaften und Materialien auf einem Rettungswagen (RTW). Die Handhabung verschiedener Geräte, wie dem Pulsoximeter, mit dem gleichzeitig die Pulsfrequenz und Sauerstoffgehalt im Blut bestimmt werden können, interessierte hierbei besonders.
Ein- bis Zweimal im Jahr führen die Gemeinschaften einen gemeinsamen Sanitätsdienstkurs durch, zu dem sich interessierte ab dem 16. Lebensjahr anmelden können.

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