Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Niegripp | Die Sommerferien, sechs Wochen Langweile – von wegen! Die DRK-Jugendclubs in der Gemeinde Möser bieten seit Beginn der Sommerferien ein abwechslungsreiches Ferienprogramm. Dazu gehörte auch eine Raftingtour auf der Elbe, an der 35 Personen teilnahmen. Unterstützt und begleitet von der Wasserwacht Burg, ging es für die Kinder und Jugendlichen, im Alter von sieben bis 18 Jahren, von Niegripp aus, auf große Fahrt. Mit Paddeln in den Händen, nassen Füßen, viel Lachen und einigen Wasserschlachten, ging es 14 Kilometer stromabwärts. Neben dem „fertigmachen zum Entern“, erklangen auf der Tour immer wieder verschiedene Lieder auf den Booten, die zum einen die Stimmung anhoben und gleichzeitig den Takt zum Rudern vorgaben. Bis es aber so weit war, dass alle zeitgleich die Ruder ins Wasser stachen, galt es diesen Takt erst einmal Bootsintern zu finden. Kleine Ehrenrunden um die eigene Achse waren daher anfangs nicht selten und ein willkommener Anlass die Stimmung weiter zu steigern. Als alle die Ruder beherrschten blieben kleine Wettkämpfe zwischen den Booten natürlich nicht aus. Wer hatte das schnellste Boot, wer die besten Ruderer, das wollten die Teilnehmer gleich mehrfach wissen und natürlich ihr Können unter Beweis stellen.

Da war es auch kein Wunder, dass sich nach gut der Hälfte der Fahrstrecke bei allen der Magen meldete. Es war Zeit für eine Pause, um neue Energie zu tanken. Die gab es in Form von heißen Würstchen, die direkt am Elbstrand gegrillt wurden. Während einige Betreuer den Grill und das Grillgut vorbereiteten, entdeckten die Kinder und Jugendlichen das Ökosystem am Elbufer. Von Frosch über Krabbe bis hin zur Muschel wurde viel gefunden und dazugelernt. Dies galt auch in Bezug auf die Technik der Wasserwacht. Fasziniert zeigen sich vor allem die Kinder vom Rescue Water Craft, einem Wasserjet, der die Bootstour absicherte. Vor dem Verkünden: „Die Würstchen sind fertig“, durften die Kinder und Jugendlichen zudem spielerisch die Tücken von fließenden Gewässern kennenlernen. Direkt neben dem Strand befand sich nämlich ein Elbarm, in den die Elbe selbst mit hoher Geschwindigkeit hineinfloss. Ausgerüstet mit Rettungs- und Schwimmwesten, konnten sich die Teilnehmer, unter Beobachtung von Fließwasserrettern, in die Strömung wagen. Eine Erfahrung, die viele gleich mehrmals machen wollten.

Die letzte Etappe führte die Gruppe dann an eine Anlegestelle in seichtem Gewässer. Hier packten noch einmal alle mit an, während die Sonne bereits am Horizont verschwand. Die Boote wurden aus dem Wasser genommen und ordentlich verstaut, Wechselkleidung wurde angezogen und die Heimreise angetreten. Müde aber glücklich waren die Teilnehmer und sicher werden alle genug zu berichten haben, vom Tag auf der Elbe.

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