Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Ein Knall, Rauch und danach Stille. Nur Minuten später machen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Möser auf den Weg in den Hohenwarther Weg. Aus dem dort befindlichen DRK-Jugendclub „Pik As“ dringt Qualm. Im Innern sind Stimmen zu hören. Schnell ist klar, Menschen sind in Gefahr. Nach einer Lageerkundung steht fest: Ein Teil des Gebäudes ist einsturzgefährdet, die Räume im Innern sind verqualmt. Das Vorgehen der Einsatzkräfte der Feuerwehr bleibt dennoch ruhig. Souverän schaffen sie einen zweiten Zugang in das Gebäude, während draußen die Einsatzstelle ausgeleuchtet wird. Unter der notwendigen Eigensicherung beginnt kurz darauf die Suche nach möglichen Verletzten im Jugendclub.

25 Minuten suchen die Feuerwehrangehörigen, unter Atemschutz, im Jugendclub nach möglichen Verletzten. Diese werden wenig später tatsächlich auch gefunden und aus dem Gebäude gebracht. Fünf von ihnen sind bei Bewusstsein, können teilweise auf den eigenen Beinen das „Pik As“ verlassen. Eine Person ist nicht ansprechbar, muss getragen werden. Andere wiederum wollten sich nicht retten lassen. Sie standen unter Schock. Eine zusätzliche Herausforderung für die Einsatzkräfte der Feuerwehr.

Nach zwei Stunden das Urteil des Einsatzleiters Johannes Heinrich: „Die Übung war ein voller Erfolg. Alle Einsatzkräfte haben ihre Aufgaben so erfüllt, wie es bei einem solchen Einsatz notwendig ist. Kleine Fehler, die erkannt wurde, konnten noch während der Übungslage abgestellt werden oder werden in einer Nachbesprechung noch einmal thematisiert.“

Auch der Leiter der DRK-Jugendclubs in der Gemeinde Möser, René Ostheeren ist nach der Übung beeindruckt. „Als Darsteller war es interessant zu beobachten, wie die Freiwilligen Feuerwehrleute in einem solchen Einsatzfall vorgehen. Ihre Arbeit ist nicht hoch genug zu bewerten. Wir als DRK-Regionalverband haben der Feuerwehr gern geholfen.“ Das zu den Helfern der Übung auch Mitglieder der DRK-Wasserwacht Burg und reguläre Jugendclubbesucher gehörte, die die Verletzten mimten, will Ostheeren nicht unerwähnt lassen. Am Ende konnten mehr als 20 freiwillige Feuerwehrmitglieder erfolgreich die eigenen Fähigkeiten trainieren. „Die Feuerwehr selbst ist immer auf der Suche nach geeigneten Übungsobjekten, auch für den Nachwuchs“, erklärt kurz nach Steven Kissmann, der die Übung gemeinsam mit Tobias Rodewald plante.

Foto: René OstheerenFoto: René Ostheeren

Foto: Kevin DodendorfFoto: Kevin Dodendorf Foto: Kevin Dodendorf

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