Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

16 Kinder und Jugendliche machten sich gestern gemeinsam auf den Weg zum Wassersportvereine Buckau-Fermersleben (WBF), um von dort aus zu einer Raftingtour auf die Elbe aufzubrechen. Organisiert hatte die Fahrt, der DRK-Regionalverband Magdeburg-Jerichower Land e. V. über seine Jugendclubs in der Gemeinde Möser, gemeinsam mit der Wasserwacht Burg. Ziel war es laut Jugendclubleiter René Ostheeren, den Teilnehmern einen unvergesslichen Ferientag zu bereiten. Die Plätze auf den drei Booten waren begrenzt, das Interesse der Jugend aus Möser, an der Tour groß. Eine Voranmeldung deshalb zwingend geboten.

Mit einem Shuttle-Service wurden die angemeldeten Teilnehmer aus ihren Ortschaften zum Treffpunkt gebracht. Von dort aus ging es im Konvoi zur ersten Zwischenstation des Tages. Hier zeigte sich schnell, dass die Raftingtour nur dann ein Erfolg für alle sein würde, wenn die Teilnehmer zusammenarbeiten. „Ihr müsst gemeinsam agieren, sonst paddelt ihr im Kreis“, gab René Ostheeren den Kindern und Jugendlichen zu verstehen, die kurz zuvor in einem kleinen Wettstreit, die beiden Raftingboote mit Luft befüllt hatten. Hier gewann das Team, welches sein Boot zuerst vollständig einsatzbereit hatte.

Damit waren die Voraussetzungen für die gemeinsame Tour auf der Elbe noch nicht vollständig gegeben. Zunächst standen das Anlegen der Auftriebswesten und eine kurze Trockenübung auf dem Rasen an. Das koordinierte Miteinander war entscheidend, um die stehenden Wellen der flachen Elbe überqueren zu können. „Unterhalb des Doms, auf Höhe des Domfelsens, gibt es bei Niedrigwasser solche stehenden Wellen“, erklärte Ostheeren den Mädchen und Jungen.

Die konnten es kaum erwarten, trugen ihre Boote selbst ans Wasser, ließen sie hinein und bestiegen diese dann eifrig. „Das in die Elbe fallen ist heute untersagte“, scherzte Ostheeren noch, ehe sich die Boote in den Elbstrom begaben.

Wie schnell die Elbe tatsächlich fließt wurde den Teilnehmern, die von sieben Betreuern und Rettungsschwimmern, begleitet wurde, sehr schnell bewusst. Nach einer Stunde auf der Elbe erschien der Magdeburger Dom. Nach erstaunten Blicken bei der Durchfahrt der historischen Hubbrücke, galt es die Paddel gegen die Strömung zu richten und am Domfelsen anzulegen. Die Pause unterhalb des Doms wurde dazu genutzt, Getränke und einen kleinen Imbiss an alle auszureichen und die Füße in der Elbe zu baden. Damit war das Nebenprogramm an der Zwischenstation Magdeburg-Domfelsen noch nicht beendet. Unter vereinten Kräften zogen die Teilnehmer die Boote gegen den Strom zurück, um dann noch einmal die stehenden Wellen auf Höhe des Domfelsen zu überqueren. „Ein tolles Gefühl, wie die Wellen das Boot immer wieder hochgehoben haben“, schwärmte Jamie Berg später.

Dieses später kam gegen 16 Uhr, nach 17 zurückgelegten Elbkilometern, Erklärungen zu den Sehenswürdigkeiten der Landeshauptstadt und einem Wettpaddeln, als die Boote unter der Elbbrücke der Bundesautobahn 2 auftauchten. Während sich der Verkehr auf der Autobahnbrücke staute, fuhren die Boote mit dem Strom darunter durch, in Richtung Ziel, den Strand am Hochufer in Hohenwarthe. Mit nassen Schuhen und Hosen, aber glücklichen Gesichtern betraten die Mädchen und Jungen Land, zogen die Boote aus dem Wasser und trugen diese auf den Elbradweg. Von dort aus, ging es gemeinsam durch das Dorf, bis hin zum Jugendclub, immer dem Geruch des angeheizten Grills und der heißen Bratwürste und Steaks entgegen. Der Appetit aller war groß, die Freude über das Erlebte jedoch größer. Bis in den frühen Abend hinein unterhielten sich die Kinder und Jugendlichen. Vergessen waren Altersunterschiede und die verschiedenen Ortsherkünfte. René Ostheeren bedankte sich im Anschluss noch einmal bei den Mitgliedern der Wasserwacht, für ihr Engagement im Jugendbereich. „Ich weiß, welche Vor- und Nachbereitungszeit für diese Tour notwendig waren, und kann deshalb nur immer wieder Danke sagen“, so Ostheeren.

Bildquellen: DRK RV MD-JL, Christian Luckau

Bevor es aufs Wasser ging, mussten die Raftingboote zunächst mit Luft gefüllt werdenVor der Abfahrt gab es noch einmal ein Gruppenfoto mit allen TeilnehmernWährend des Halts auf dem Domfelsen gab es Getränke und eine kleine Stärkung

Die Flachwasserströmung am Domfelsen ließ bei den Kindern und Jugendlichen ein wirkliches Rafting-Gefühl aufkommenNur noch wenige Meter trennen diese Gruppe vom Hohenwarther UferNach der Fahrt auf dem Wasser, galt es die Boot über Land zurück zum Jugendclub zu bringen

dort wurde für alle gegrillt

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