Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Magdeburg | Die Leiterin der DRK-Geschäftsstelle in Magdeburg, Britta Goehring, ist erleichtert. Vier Wochen konnten Sie und die Mitarbeiter des Rot-Kreuz-Shops, im Breiten Weg 19 A, den sozialen Dienst, der mit dem Angebot des Rot-Kreuz-Shops einhergeht, nicht anbieten. Auch das Angebot der DRK-Kleiderkammer in der DRK-Geschäftsstelle Magdeburg war für Bedürftige nur eingeschränkt nutzbar. Nun aber steht die Tür im Breiten Weg für alle wieder offen. Den Shop betreten können hingegen jeweils nur drei Besucher. „Mehr sind aufgrund der Abstandsregelungen leider nicht möglich“, erklärt Britta Goehring, die mit dem Umdrehen des Schlüssels an der Shop-Tür auch für die beiden Mitarbeiterinnen ein wenig Alltag zurückbringt. „In den letzten vier Wochen waren wir in unserem Rot-Kreuz-Shop nicht untätig. Wir haben die Zeit für eine Renovierung und die Vorbereitungen für den Saisonwechsel genutzt“, verrät Goehring. Jetzt stehen die beiden Damen, die vor der Corona-Pandemie zusätzlich von zwei ehrenamtlichen Kräften unterstützt wurden, wieder in den Räumen des Rot-Kreuz-Shops, in dem es auf 100 Quadratmeter neben Damen-, Herren- und Kindermode auch eine kleine Auswahl an Hausrat gibt.

„Die letzten vier Wochen waren für uns alle nicht einfach. Weder für uns als DRK-Regionalverband Magdeburg-Jerichower Land e. V. mit seiner Geschäftsstelle in Magdeburg, noch für die Interessenten“, gibt Goehring zu verstehen und nennt dafür auch ein Beispiel: „Das Interesse an der Wiedereröffnung unseres Rot-Kreuz-Shops war enorm. Viele Empfänger fragen nach, wann sie unser soziales Angebot wieder nutzen könnten. Gerade, als die 4. Eindämmungsverordnung die Wiedereröffnung von kleineren Läden erlaubte, stand unser Telefon nicht mehr still.“

Rund 70 Kunden besuchen den Rot-Kreuz-Shop in Magdeburg pro Tag. Da gilt es vorbereitet zu sein. Neben Abstandsschildern am Kassenbereich wurden die DRK-Mitarbeiter zusätzlich mit Mundschutzmasken und Desinfektionsmitteln für Hände und Flächen ausgestattet. Selbst das Bargeld kann beinahe kontaktfrei entgegengenommen werden. „So wollen wir unsere Mitarbeiter und selbstverständlich auch die Kunden vor einer Infektion schützen“, gibt Goehring zu verstehen, fügt aber auch an: „Für die Abnehmer der Kleidung besteht keine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes.“

An der Wiedereröffnung der DRK-Suppenküche in der DRK-Geschäftsstelle, in der Ferdinand-von-Schill-Straße 33, wird derzeit fleißig gearbeitet. „Die Vorbereitungen laufen. Wir müssen ein wenig umbauen, um Mindestabstände gewährleisten und dennoch bin ich zuversichtlich, dass unser Angebot einer warmen Mahlzeit am 4. Mai 2020 wieder zur Verfügung steht.

    

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