Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Soziale Kontakte sind für Menschen ein wichtiger Bestandteil ihrer psychischen Gesundheit. Während für viele der Arbeitsplatz oder die digitalen Netzwerke Möglichkeiten für sozialen Austausch bieten, sind Bewohner von Senioren- und Pflegeeinrichtungen oftmals an Kontakte in ihrem Haushalt eingeschränkt. Der Besuch von Angehörigen ist deshalb ein wichtiger Teil der Lebensqualität von Senioren und Pflegebedürftigen. Diese Besuche sind vom Gesetzgeber unter Auflagen ausdrücklich gestattet. Diese Auflagen werden in den Einrichtungen des DRK-Regionalverbandes Magdeburg-Jerichower Land e. V. umgesetzt.

Magdeburg/Jerichower Land | „Wir begrüßen den Besuch von Angehörigen ausdrücklich. Er bringt Lebensfreude und Abwechslung für die Bewohner und zugleich einen Zugriff auf den Alltag der Familie und die Welt vor unseren Türen“, erklärt Sebastian Rudolph, Leiter des DRK-Seniorenzentrums "C. A. Gottfried Pieschel".
Der Besuch von Angehörigen ist jedoch nicht uneingeschränkt möglich. Ganze Familien, auch wenn sie aus einem Haushalt stammen, kann derzeit der Zutritt nicht ermöglicht werden.
„In unseren Senioren- und Pflegeeinrichtungen ist der Besuch eines besuchenden Angehörigen pro Tag für eine Stunde nach vorheriger Anmeldung vereinbart“, informiert DRK-Regionalverbandvorstand Frank Ruth.
Die Einschränkungen sind dem Infektionsschutz geschuldet, der an dieser Stelle noch nicht in Gänze abgebildet ist. So können Personen mit Infekten derzeit das Besuchsrecht in den DRK-Senioren- und Pflegeeinrichtungen nicht wahrnehmen. Für sie gilt ein Besuchsstopp.
Wurde mit der entsprechenden Einrichtung ein Besuchstermin vereinbart, muss sich der besuchende Angehörige auf einen Corona-Schnelltest einstellen. „Diesen führen unsere geschulten Fachkräfte durch“, darauf verweist Margit Schaefer, Leiterin des DRK-Seniorenzentrums Möckern.
Ist eine mögliche Coronainfektion durch den Schnelltest ausgeschlossen, entbindet es den Besucher nicht von der Händehygiene, eines Mund-Nase-Schutzes durch das Tragen medizinischer Masken oder einer FFP2-Maske sowie von der Abstandsregelung der DRK-Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Diese besagt, dass besuchende Angehörige zu Bewohner und Personal einen Abstand von mindestens 1,5 Metern einhalten müssen.
Um mögliche Nachverfolgungen und den Schutz von Bewohnern und besuchenden Angehörigen zu gewährleisten, ist zudem der Eintrag in eine Besucherliste erforderlich.
„Über diese Maßnahmen ist es uns möglich, Sie als Besucher eines Ihrer Angehörigen bei uns begrüßen zu können. Nutzen Sie die Möglichkeiten, Ihre Angehörigen bei uns zu besuchen und mit ihnen Zeit zu verbringen“, so DRK-Regionalverbandvorstand Frank Ruth abschließend.
Die Kontaktdaten zu den DRK-Senioren- und Pflegeeinrichtungen finden sich im Bereich Pflegedienst

 

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