Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Die DRK-Seniorenwohnanlage in Magdeburg ist aus der Infrastruktur der Landeshauptstadt nicht mehr wegzudenken. Genau fünf Jahre besteht sie in diesem Jahr. Auf dem Gelände, auf dem zu Zeiten der Deutschen Demokratischen Republik eine Kinderklinik stand, wurde durch den DRK-Regionalverband Magdeburg-Jerichower Land e. V. Wohnraum für 63 Pflegeplätze und 28 altersgerechte Wohnungen geschaffen. Ein Zufall verhalf dabei der Landeshauptstadt und ihren Bewohnern zu dieser Investition, wie sich der heutige Heimleiter Dennis Wagener erinnert. Der Heimleiter des DRK-Seniorenzentrums „Carl August Gottlieb Pieschel“ in Burg, Sebastian Rudolph und ich standen im Jahr 2012 durch Zufall auf der gegenüberliegenden Straßenseite und schauten auf die verlassene, ehemalige Kinderklinik. Sebastian Rudolph meinte da ehr beiläufig: „Das wäre doch ideal für eine Seniorenwohnanlage“, und was soll ich sagen, schon im Mai 2013 fand die Grundsteinlegung für den DRK-Seniorenwohnpark in Magdeburg statt.

Viel Überzeugungsarbeit mussten mein Kollege Rudolph und ich beim DRK-Vorstand damals nicht leisten. Es war beinahe ein Selbstläufer, in den der DRK-Regionalverband Magdeburg-Jerichower Land e. V. am Ende 6,7 Millionen Euro investiert hat. Jeder Cent davon hat sich aber gelohnt, denn schon zur Eröffnung der ersten beiden Wohnbereiche im September 2014 war die Nachfrage so groß, dass nur drei Monate später bereits der dritte Wohnbereich eröffnet werden konnte. Heute verfügt der DRK-Seniorenwohnpark über eine Nutzfläche von 2800 Quadratmetern. Als Heimleiter vom ersten Tag an, ist Dennis Wagener noch immer daran gelegen, dass sich die Bewohner und Mitarbeiter gleichwohl fühlen. Dass dies so ist, beweist unter anderem Helfried Kühne, der dem Heimleiter zum Jubiläum ein Buch über die Entstehungsgeschichte der Seniorenwohnanlage überreichte. Darin enthalten: Zeitungsartikel und Bilder, die Helfried Kühne über die Jahre selbst gesammelt oder angefertigt hat. Kühne, ein Bewohner der ersten Stunde pflegt engen Kontakt zur Heimleitung, zu der auch die Pflegedienstleiterin Nadine Thiele gehört. Für Dennis Wagener etwas ganz besonders.

Er selbst ist seit 25 Jahren beim DRK-Regionalverband beschäftigt und lebt die Philosophie des DRK bis ins Mark. Die Erinnerung an die Entstehungszeit der DRK-Seniorenwohnanlage ist bei ihm noch immer stark. „Wir haben seinerzeit mit acht Mitarbeitern begonnen, heute sind wir 55 im Team. Ein Team, welches hervorragende Arbeit leistet. Ich bin glücklich, dieses Team zu haben“, erklärt er, auf einer Runde durch die Wohnbereiche. „Wir haben hier Bewohner im Alter von 37 bis 102 Jahren. Der Altersdurchschnitt liegt bei rund 80 Jahren. Viele von ihnen sind noch sehr agil und bestehen unter anderem auf einen Internetzugang. Auch das ist etwas, das ich an dieser Anlage schätzte. Sie ist inzwischen zu meinem Baby geworden“, schließt er ab.

 

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