Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Pressemitteilung des DRK-Generalsekretariats

Spendenaufruf - DRK: Lage in Hochwassergebieten bleibt weiterhin bedrohlich
Berlin, 16.07.2021, 035/21

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sieht für viele Menschen in den Katastrophengebieten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz noch keine Entspannung. „Die Lage ist verheerend und bleibt weiterhin bedrohlich. Es geht immer noch darum, Leben zu retten und Menschen mit dem Notwendigsten zu versorgen“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt. Viele Ortschaften seien nach wie vor unzugänglich. Mehr als 3.500 DRK-Helferinnen und Helfer seien vor Ort im Dauereinsatz. Unterstützung erhielten sie vom DRK-Generalsekretariat und DRK-Landesverbänden aus ganz Deutschland. Das DRK ruft außerdem zu Spenden für die von der Katastrophe betroffenen Menschen auf.

„Die ehrenamtlichen und hauptamtlichen DRK-Helferinnen und Helfer sind pausenlos im Einsatz, um Menschen aus Wohnungen, Pflegeheimen und KIiniken zu evakuieren und sie anschließend zu versorgen. Viele gefährden sich dabei selbst. Für diesen unermüdlichen Einsatz gilt ihnen mein Dank und allergrößter Respekt. Wir stellen uns nach Lage der Dinge darauf ein, dass die betroffenen Menschen in den Katastrophengebieten auf Tage und Wochen hinaus auf unsere Unterstützung angewiesen sind. Viele haben ihr ganzes Hab und Gut verloren“, sagt DRK-Präsidentin Hasselfeldt.

Das DRK rät Spontanhelfern von außerhalb dringend davon ab, einfach in die Katastrophengebiete zu reisen. Das würde die koordinierten Hilfsmaßnahmen gefährden. Freiwillige Helfer in den betroffenen Gebieten sollten sich an die jeweiligen Landkreisverwaltungen wenden, die die Katastropheneinsätze koordinieren.

Sachspenden werden zentral nicht entgegengenommen. Das DRK bittet jedoch um Geldspenden, um die betroffenen Menschen unterstützen zu können:

IBAN: DE63370205000005023307
BIC: BFSWDE33XXX
Stichwort: Hochwasser

Der DRK-Regionalverband Magdeburg-Jerichower Land fügt an:

Die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung ist nach wie vor hoch, dies begrüßen wir ausdrücklich. Durch die gegebenen Umstände in den betroffenen Gebieten sind die ehrenamtlichen Kräfte aus DRK-Betreuungsdienst, DRK-Sanitätsdienst und DRK-Wasserwacht derzeit in Rufbereitschaft und befinden sich daher in den Vorbereitungen eines direkten Einsatzes vor Ort. Wann eine Alarmierung erfolgt ist für unsere ehrenamtlichen Kräfte derzeit nicht abschätzbar. Den notwendigen privaten, beruflichen und fachlichen Vorbereitungen für eine schnelle Verlegung in die Einsatzgebiete gilt daher oberste Priorität. Damit sind Kapazitäten für die Annahme von Sachmittelspenden derzeit nicht gegeben.
Gleichzeitig besteht zwischen den vor Ort agierenden DRK-Verbänden und dem DRK-Regionalverband Magdeburg-Jerichower Land keine direkte Kommunikation. Es ist uns nicht möglich abzuschätzen, was vor Ort tatsächlich an Sachmitteln benötigt wird.
Wir stehen als Helfer für die Menschen vor Ort bereit, um diese in den kommenden Tagen und Wochen vor Ort zu unterstützen. Unsere ausgebildeten ehrenamtlichen Kräfte sind geschult und ausgebildet und können vor Ort als Helfer agieren und mit den Menschen die Not lindern.
Wir bitten daher, wie das DRK-Generalsekretariat und der DRK-Landesverband Sachsen-Anhalt von Anfragen zu Sachmittelspenden abzusehen. Sollten Sachmittelspenden benötigt werden, informieren wir über die bekannten Kanäle.

Vielen Dank
Ihr DRK-Regionalverband Magdeburg-Jerichower Land e. V.

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