Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Die niedrigen Temperaturen der letzten Tage haben auch für ein Gefrieren offener Gewässer gesorgt. Doch nicht überall ist die Eisdecke bereits so stark, dass sie Menschen trägt. Vor allem nicht, wenn sich Gruppen auf dem Eis bewegen. Deshalb bitte wir nicht freigegeben Eisflächen nicht zu betreten.

Magdeburg/Jerichower Land | Schlittschuhe raus, Handschuhe an und ab aufs Eis. Nach Jahren milder Winter ist die Verlockung, gefrorene Wasserflächen zu betreten und für das eigene Freizeitvergnügen zu nutzen, groß. Doch vorsichtig! Die Stabilität des Eises kann trügerisch sein. Eis ist nicht immer an allen Stellen gleich stark gewachsen. Untiefen im Gewässer oder Strömungen können die Stärke des Eises beeinflussen und die Einbruchgefahr erhöhen. Betreten Sie deshalb nur Eisflächen, die von den Eigentümern des Gewässers oder von öffentlichen Stellen für das Betreten freigegeben werden, denn ein Einbrechen in das Eis ist lebensgefährlich.
Schon bei einer Wassertemperatur unter einem 1°C sinken ihre Überlebenschancen nach rund 15 Minuten gegen Null.
Bereits innerhalb der ersten Minute erleiden sie einen Kälteschock. Sie beginnen durch schnelle Atmung zu Hyperventilieren. Es schließt sich ein Schwimmversagen durch das Versagen der Muskelzellen an. Sie verlieren das Gefühl in ihren Beinen, Armen, Händen und Fingern. Die Unterkühlung kann schließlich bis zum Kreislaufversagen führen.
Sollten Sie nach dem Betreten von Eisflächen also Bewegungen oder Geräusche am Eis wahrnehmen, verringern sie ihre Tragfläche, indem Sie sich flach auf das Eis legen und auf dem Bauch zum Ufer zurückrutschen. Machen Sie auf sich aufmerksam, in dem Sie am Ufer stehende Personen rufen.
Sollten es zu einem Einbruch in das Eis kommen, konzentrieren Sie sich zunächst auf die Selbstrettung. Schaffen Sie zuerst mit den Armen Halt an der Abbruchkante. Vermeiden Sie das Anatmen von Wasser. Heben Sie ein Bein und versuchen Sie mit diesem auf die Abbruchkante zu gelangen, rollen Sie sich so aus der Einbruchstelle und rutschen langsam an das Ufer. Vermeiden Sie schnelle Bewegungen, um das kalte Blut aus ihren Extremitäten nicht in den Körper zu transportieren, sonst droht unter Umständen der Kältetod. Sollten Sie es bis zum Ufer geschafft haben, vermeiden Sie weitere Bewegungen. Rufen Sie nach Hilfe und lassen Sie den Rettungsdienst über die Notrufnummer 112, alarmieren.

 

Auch auf dieser Seite werden Cookies verwendet. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um die Seite zu optimieren. Damit die Webseite wie gewünscht funktioniert, stimmen Sie bitte der Verwendung durch Cookies zu, indem Sie auf Akzeptieren klicken. Solange Sie nicht auf Akzeptieren geklickt haben, wird kein Cookie gesetzt.