Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Im DRK-Regionalverband Magdeburg-Jerichower Land e. V. sind Menschen unterschiedlicher Religion, Weltbetrachtung und auch Herkunft beschäftigt. Die Förderung des gegenseitigen Verständnisses, der Freundschaft, der Zusammenarbeit und eines dauerhaften Friedens unter allen Völkern, wie es als Punkt eins in den DRK-Grundsätzen heißt, trägt er nun mit einem neuen Projekt Rechnung.
„Spaß mit Sprache – Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft“ heißt es und beinhaltet mehr als zehn Angebote an Menschen mit Migrationshintergrund.

Burg | „Aktuell beschäftigt der DRK-Regionalverband 48 Personen aus verschiedenen Ländern, die sich auf drei Kontinente verteilen“, erklärt Projekt- und Praxisleiterin Nadine Thiele. In ihrer Tätigkeit als Praxisleiterin hat sie festgestellt, dass die Sprachbarriere oftmals zu einer parallel verlaufenden Lebensgestaltung führt, die der sprachlichen Entwicklung der Migranten im Wege steht. „Da unsere Mitarbeiter, ohne Deutsch als Muttersprache eben jenes Deutsch nur im Arbeitsalltag sprechen verbleibt das Sprachverständnis auf einem geringen Niveau, was die Integration in den Alltag und die Gesellschaft erschwert. Oftmals trauen sich die Nichtmuttersprachler nicht deutsch zu sprechen, weil sie Mobbing befürchten. Dies führt zu einem Zurückziehen in die heimischen Kultur- und Sprachkreise“, erläutert Thiele das Problem.
Um dieses zu lösen hat sie mit den verschiedenen Einrichtungen des DRK-Regionalverbandes, aber auch mit Vereinen im Jerichower Land gesprochen, um bildungsferne Menschen und solche mit Migrationshintergrund zu ermutigen sich in die in die vorhandenen gesellschaftlichen Strukturen einzufinden und so die eigenen Sprachfertigkeiten zu verbessern. Dazu wird es am 09. Oktober ab 17:00 Uhr eine Auftaktveranstaltung in der DRK-Geschäftsstelle Burg, In der Alten Kaserne 13, stattfinden, in der Ziele und Zeitplan des Projektes mit den Projektbeteiligten besprochen werden. „Ziel ist es, das Sprachverständnis zu stärken, Kommunikationsregeln zu festigen und die Aussprache zu verbessern“, konstatiert Thiele.
Zu den Projektbeteiligten gehören bisher der Sport- und Heimatverein Lübars, die DRK-Jugendclubs in der Gemeinde Möser, der Posaunenchor Parchau, die Wasserwacht Burg sowie Einzelpersonen aus dem Bereich Gastronomie, Physiotherapie, Lehramt, Sozialarbeit und weiter Bürger.
Sie wollen mit den Teilnehmern unter anderem einmal im Monat landestypische Gerichte aus verschiedenen Kulturkreisen kochen, gemeinsame Gesangsabende durchführen, Schwimmen, die Jugendkultur kennenlernen und Sport treiben.
„Wir rechnen mit bis 30 Teilnehmern pro Projekttag. Die Termine der einzelnen Veranstaltungen werden wir gesondert über die regionale Presse und die DRK internen Medien bekannt geben“, informiert Thiele abschließend. Ein besonderer Dank gilt den Fördern des Projektes, dem BMFSFJ, Landesministerium für Arbeit, Soziales und Integration und der Partnerschaft für Demokratie in Burg.

 
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