Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

selbstgenähte BehelfsmaskenBurg | Atemschutzmasken sind auf dem derzeitigen Medizinproduktemarkt kaum mehr zu erhalten, werden Masken angeboten, dann zu Preisen in Stückzahlen, die einen erheblichen finanziellen Aufwand bedeuten. Dies wissen auch die Behörden, die immer wieder, einzelne Kontingente, an entsprechende Bereiche und Firmen ausgeben. Doch diese Ausreichungen helfen nur bedingt! So wurden Alternativen im DRK-Regionalverband Magdeburg-Jerichower Land e. V. und in der Rettungsdienst gGmbH besprochen. Die Lösung: Behelfsmasken.

Aber nicht irgendwelche. Anleitungen zum selber nähen finden sich derzeit viele im Internet, nicht alle gehen dabei auf die besonderen Bedürfnisse von Rettungsdienstmitarbeitern und Pflegepersonal ein. Hier sind die Anforderungen andere und diese müssen durch alternative Behelfsmasken innerhalb des DRK-Regionalverbandes abgedeckt sein. Eine einfache Lage Stoff reicht beispielsweise nicht aus. Auch als Wegwerfartikel konnten die Behelfsmasken ebenfalls nicht konzipiert werden. Am Ende gab es ein einheitliches Muster mit dem sowohl die Rettungsdienst gGmbH als auch die DRK-Pflegeeinrichtungen arbeiten können.

Es konnte die Produktion beginnen. Die entsprechenden Materialien wurden bereitgestellt und die Nähmaschinen ratterten. Mehr als 500 Behelfsmasken konnten so innerhalb von fünf Arbeitstagen produziert werden.

An der Produktion beteiligten sich Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen, so auch die Mitarbeiterinnen der DRK-Kleiderkammer Burg und zwei private Familien, die mit dem DRK-Regionalverband Magdeburg-Jerichower Land e. V. verbunden sind.

Im ersten Schritt erhielt so der DRK-Seniorenwohnpark „Wiener Straße“ in Magdeburg 150 Behelfsmasken für das Pflegefachpersonal. Dem DRK-Fahrdienst, dem Betreuungshaus für Demenzkranke Burg und der DRK-Migrationsberatung konnten jeweils 30 Masken zur Verfügung gestellt werden. Weitere 20 Masken gingen an das DRK-Frauenhaus in Burg und an den DRK-Betreuungsverein. Insgesamt 150 Masken wurden zudem der Suchtkrankenhilfe bereitgestellt. Der DRK-Rettungsdienst konnte zunächst ein Kontingent von 100 Masken entgegennehmen. Demnächst werden ihm 200 zusätzliche Masken übergeben, die dann für den Schutz der Rettungsdienstmitarbeiter und Patienten sorgen.

Dank einer neuen Struktur, ist es zudem möglich die gebrauchten Behelfsmasken, ohne Transportwege, direkt in den Einrichtungen zu reinigen und zu sterilisieren.

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