Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Es ist ein jährlich wiederkehrendes Ereignis, bei der die Dunkelheit ihren Teil zu einem besonderen Abend beiträgt. Dann, wenn der Nebel am Weinberg, in Gommern, aufzieht, beginnen kleine Hexen und große Monster auf dem Außengelände des DRK-Hortes „Weinbergstrolche“ zu feiern. Es ist die „Mystische Nacht“, die in den letzten zehn Jahren zu einem kleinen Dorffest für Gruselfreunde geworden ist. Kein Wunder, denn nicht nur ein Großteil der derzeitig 290 Hortkinder, ihre Geschwister, Eltern, Großeltern und Freunde kommen zusammen, um sich auszutauschen, auch viele ehemalige Hortkinder und deren Eltern nutzen die Mystische Nacht dem Hort und Erzieherinnen einen Besuch abzustatten.

„Es ist in jedem Jahr schön, die großen Kinder wieder zu sehen und zu erfahren, was aus ihnen geworden ist“, erklärt Einrichtungsleiterin Kirsten Flügge. Kostüme sind dabei gern gesehen, denn sie machen die Atmosphäre auf dem Außengelände noch interessanter. Ihren Anteil daran hatte auch Hortmitarbeiterin Anna Behrendt. Sie sorgte mit Puderpinsel und Kunstblut dafür, das weiß geschminkte Gesichter im Feuerschein durch die Nacht streiften oder in langen Schlangen an einer ganz besonderen Bude anstanden. Hier hatte Kirsten Flügge den Überblick über die Zahlen eins bis 500, denn sie war die Herrin über 500 Preise, die über eine Tombola ausgegeben wurden. „Viele Familien unterstützen uns mit Preisen für die Tombola und damit alle Hortkinder. Vor allem, weil wir für den Außenbereich ein neues Fahrzeug anschaffen wollen. Dafür werden wir die Einnahmen aus der Tombola und dem Verkauf von Crêpes, Glühwein und den Bratwürsten, einsetzen.“ Hilfe kam in diesem Jahr auch wieder von der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Gommern, die mit ihren Generatoren den notwendigen Strom bereitstellte, der für die verschiedenen Stände und Bunden notwendig war. Zu diesen gehörte auch die kleine Spielhütte, in der es zur „Schmeckattacke“ ging. Gruseliges Obst und süße Leckereien gab es hier für diejenigen, die sich trauten mit verbundenen Augen den Mund zu öffnen.

Offene Münder gab es auch zum Abschluss der „Mystischen Nacht“, als die Künstler von „Malabarista“ aus Magdeburg ihre Feuershow aufführten. Sie sind ein fester Bestandteil der „Mystischen Nacht“ im DRK-Hort. „Auf die Feuershow warten schon immer alle an diesem Abend. Auch deshalb, weil „Malabarista“ oft neue Choreographien für unsere „Mystische Nacht“ entwickeln und sogar uraufführen“, erzählt Kirsten Flügge. Bei der nächsten „Mystischen Nacht“ 2020 sind sie also wieder mit dabei, die Künstler aus Magdeburg. Der Termin dafür steht bereits. „Nach der „Mystischen Nacht“ ist vor der „Mystischen Nacht“. Wir planen in jedem Jahr neue Kinderangebote, die großen Eckpfeiler aber bleiben stehen“, verrät Flügge. Licht und Schatten gehören am 13.11.2020 dann definitiv auch wieder mit dazu.

 

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