Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Die Jahreshauptversammlung des DRK-Regionalverbandes Magdeburg-Jerichower Land e. V. zeigte, dass der Verband innerhalb des Landkreises Jerichower Land und in der Landeshauptstadt Magdeburg eine feste Größe bei den sozialen Diensten darstellt. Rund 180 Mitarbeiter und DRK-Mitglieder hatten den Weg in die Stadthalle Möckern gefunden, um dort den Berichten der einzelnen Bereitschaften, der Wirtschaftsplanung 2020, einer Satzungsänderung und gleichzeitig einer Entlastung des Präsidiums zuzustimmen. Zuvor galt es aber jenen Verbandsmitgliedern, die im laufenden Jahr verstorben sind, zu gedenken. So gedachten die Anwesenden Joachim Pape, der mehr als 60 Jahre Mitglied des DRK war und Träger des Ehrenzeichens des DRK-Bundesverbandes. Auch für Bettina Regener und Margit Jordan, beide ehrenamtliche Mitarbeiterinnen in der Tafel Gommern, sowie Jürgen Stachelski und Anita Herzog, ehrenamtlich in der Suchtkurve in Möckern, wurde eine Minute geschwiegen.

Die Einleitungsworte zur Versammlung und ihre Rede nutzte die Regionalverbandspräsidentin Margit Stark zu einem Rückblick auf die gesellschaftlichen und verbandsinternen Ereignisse des zurückliegenden Jahres. So fand der Neubau der Rettungswache in Gommern ebenso Erwähnung, wie der Fachkräftemangel im Pflegebereich. Zum Abschluss bedankte sich Stark für die geleistete Arbeit aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Regionalverbandes. „Sie sind uns wichtig. Vielen Dank für ihr Engagement“, betonte sie.

Nach der Präsidentin folgen die Jahresberichte der Gemeinschaften. Andreas Thiele, Michael Meier und Stephan Kutz gaben den Anwesenden einen Einblick in die Aktivitäten von Wasserwacht, Jugendrotkreuz und Bereitschaften. Eines konnte Meier dabei bereits bestätigten, der nächste Landeswettbewerb des Jugendrotkreuzes wird 2020 in Genthin stattfinden.

Der von Regionalverbandsvorstand Frank Ruth vorgestellte Jahresabschluss 2018 konnte mit durchweg positiven Zahlen überzeugen. „Es war ein durchaus erfolgreiches Jahr, das trotz Tarifdynamik stabile Ergebnisse ausweise.“, meinte Ruth. So können für die geplanten Bauvorhaben Rückstellungen erfolgen. In Richtung der Mitarbeiter erklärte Ruth „Was ihr macht, ist oftmals eine Profession. Ihr seid die Besten.“

Der Wirtschaftsplan 2020, der von Regionalverbandsvorstand Andy Martius mit Zahlen unterlegt wurde, hatte am Ende eine ebenso positive Ausrichtung. Die Abstimmungen und die Entlastungen des Präsidiums erfolgen dann auch einstimmig.

Aufmerksamkeit erhielt auf der Versammlung auch die Satzungsänderung des Regionalverbandes, die wegen einer Änderung im Gemeinnützigkeitsrecht und auf Anforderung der Schiedskommission notwendig wurde. Eigens deshalb hatte sich im Präsidium eine Arbeitsgruppe Satzung gebildet, die, die notwendigen Änderungen in Satzungsrecht umwandelte. So erklärte die stellvertretende DRK-Regionalverbandspräsidentin Ines Schrader, die, die Versammlungsleitung innehatte, dass alle notwendigen Genehmigungen für die Satzungsänderung vorliegen. Die anwesenden Mitglieder beschlossen sodann einstimmig die vorgeschlagenen Änderungen.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung gab es dann noch eine Überraschung. Zunächst wurden zwei Mitglieder der Wasserwacht Burg auf die Tribüne gebeten. Jens Hofmann und Guido Scharpe wurden für ihr hohe Ausbildungs- und Einsatzbereitschaft mit der Leistungsmedaille der Gemeinschaften, des DRK-Landesverbandes Sachsen-Anhalt, in Silber ausgezeichnet. Eine aber, war bis dahin nicht erwähnt worden. Dies übernahm die Regionalverbandspräsidentin Margit Stark höchstpersönlich. „Ehrungen haben ja immer etwas Überraschendes“, erklärte sie, ehe sie mit ihrer Laudation begann, in der sie vom Engagement ihrer Stellvertreterin berichtete. So begann Schrader ehrenamtliche Tätigkeit im DRK-Regionalverband bei der Jugendgruppe der Wasserwacht Burg und setzte sich dann weiter im Vorstand als Schatzmeisterin der Wasserwacht fort. Darüber hinaus vertrat Ines Schrader die Wasserwacht Burg viele Jahre im Präsidium, ehe sie als stellvertretende Regionalverbandspräsidentin aktiv wurde. Auch mit dieser neuen Aufgabe behielt sie, laut Stark, die bisherigen Tätigkeiten innerhalb der Wasserwacht Burg bei und beteiligt sich maßgeblich an den Planungen und der Organisation von Veranstaltungen und großen Übungen innerhalb der Wasserwacht Burg. Wie die Regionalverbandspräsidentin berichtete, ist Ines Schrader zudem im Bereich Sanitätsdienst ehrenamtlich aktiv. „Für diese überdurchschnittliche Einsatzbereitschaft und zeitliches Engagement wird Ines Schrader die Leistungsmedaille der Gemeinschaften des DRK-Landesverbandes Sachsen-Anhalt in Gold verliehen“, schloss Stark ihre Laudatio ab. Unter großem Applaus nahm Schrader die Auszeichnung und die ersten Gratulationen entgegen.

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