Regionalverband
Magdeburg-Jerichower Land e.V.


 

Augenklappe, Fernglas und gekreuzte Knochen, dass gehört zu einem richtigen Piraten dazu. Das wissen hierzulande, aber auch in anderen Ländern sind Piraten keine Unbekannten. So war es für die Kindergruppe im Projekt „Mädchen und Frauen integrieren“. Für sie gab es zum Projektabschluss eigenes ein Piratenfest, zu dem sich alle Mädchen und Jungen der Gruppe natürlich entsprechend vorbereiteten. Mit den ehrenamtlichen Betreuerinnen Christa Köppe, Diana Bopp-Markert und Ramona Liebau bastelten sie schon Tage vorher die notwendigen Utensilien, die einen echten Piraten eben erst zum Räuber der Meere machen. Nur die Holzbeine blieben in den Truhen. So wurden eigene T-Shirts, durch Aufzeichnen von Totenköpfen und herausschneiden von Stoffstücken, erst so richtig tauglich für das Treiben auf Deck und die Jagd nach einem mysteriösen Schatz. Das Deck, auf dem sich die Matrosen mit ihren Augenklappen bewegten war in diesem Fall die Wohnungsunterbringung für Asylsuchende in Burg. Hier wurden Kuchen viergeteilt und flossen verschiedene Getränke die jungen Piratenkehlen hinunter. Die aufgeweckten Kinder zeigten, dass Feiern keine kulturellen Unterschiede kennt, und hatten sichtlichen Spaß, an diesem besonderen Projektende nach sechs Monaten. Während des Projektzeitraumes wurden die Mütter der kleinen Piraten mit eigenen Deutschkursen von der ehrenamtlich aktiven Brigitte Goldmann bei der Integration in die Gesellschaft unterstützt. Diese Kurse hatten die Mädchen und Jungen im Alter freilich nicht mehr nötig. Ihr Deutsch hatte sich in den wenigen Monaten, in denen sie in Deutschland sind, sehr gut herausgebildet. Das machte die Kommunikation der einzelnen Nationalitäten und Kulturen, untereinander und zu den Betreuerinnen, einfach. Piraten sind eben international, auch, weil Schätze aus Süßigkeiten eben in jeder Kultur schmecken. Diesen Schatz galt es in einer Art Schnipseljagd mit verschieden Hinweisen zu finden und dann gerecht unter der Piratencrew aufzuteilen. Das Projekt wurde aus Mittel des Landes Sachsen-Anhalt des Engagementfondes des Projekts "Landesweite Netzwerkstelle: Engagierte Nachbarschaft" der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen Sachsen-Anhalt, gefördert.

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