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Nordkorea: DRK leistet dringend notwendige Hilfe für Krankenhäuser

Die desolate wirtschaftliche Lage sowie ein marodes Gesundheitssystem bewirken, dass Ärzte und Pflegepersonal oft mit unzureichenden Mitteln in heruntergekommenen Einrichtungen arbeiten müssen. Die andauernde Nahrungsmittelknappheit lässt die Menschen zudem anfälliger für Krankheiten werden.

Nordkorea ist fast vollständig von der Lieferung von Medikamenten und medizinischen Geräten durch Hilfsorganisationen abhängig. Ohne diese Unterstützung müsste das sehr gut ausgebildete Personal mit Kräutern und Akupunktur auskommen“, sagt Hellmut Giebel, Länderreferent für Nordkorea beim DRK in Berlin, der erst kürzlich von einer Reise in das ostasiatische Land zurückkehrte.

In Zusammenarbeit mit dem Nordkoreanischen Roten Kreuz stellt das DRK Krankenhaus-Sets für rund 2.000 Gesundheitsinstitutionen zur Verfügung. Die Unterstützung erhalten sowohl große Kliniken mit bis zu 1.000 Betten, als auch kleine Gesundheitshäuser, die gar keine stationäre Aufnahme ermöglichen können. Die Sets enthalten wichtige Medikamente wie Schmerzmittel, Antibiotika und Infusionslösungen, aber auch medizinische Geräte für den Alltagsgebrauch, wie Blutdruckmessgeräte, Stethoskope und Spritzen. Mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes und koordiniert durch die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften deckt die Hilfe ein Gebiet ab, in dem ca. 8.8 Millionen Menschen leben.

Um den Menschen in Nordkorea auch weiterhin Hilfe zukommen lassen zu können, bittet das DRK um Spenden:

Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
Konto: 41 41 41

BLZ: 370 205 00
Stichwort: Nordkorea