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Irak: Über zwei Millionen Iraker auf der Flucht vor Gewalt und Chaos – DRK startet Spendenaufruf

Die Mehrheit sucht Zuflucht in den Nachbarländern Jordanien und Syrien, die durch die großen Mengen hilfsbedürftiger Menschen an die Grenze ihrer Kapazitäten stoßen. Die Familien aus dem Irak finden Unterkunft in Garagen und überfüllten Wohnungen. Das DRK warnt davor, dass sich die gesundheitliche Situation unter den irakischen Flüchtlingen von Tag zu Tag verschlechtert.

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens im Irak führen dazu, dass Eltern ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken. Aus Angst vor Attentaten und Auseinandersetzungen ist es kaum möglich am Markt einzukaufen. Viele sehen keinen anderen Ausweg als den Irak zu verlassen.

„Diese Familien verlassen das Land um zu überleben und benötigen unsere Hilfe“, sagt DRK-Präsident Dr. Rudolf Seiters anlässlich der internationalen UN-Konferenz in Genf am 17. und 18. April zur Unterstützung der irakischen Flüchtlinge. Sowohl aus Syrien als auch aus Jordanien kommt die Bitte, den Ländern bei der Versorgung der Flüchtlinge zu helfen. Das DRK plant Gesundheitsstationen des Jordanischen und Syrischen Roten Halbmondes mit Medikamenten, Ausrüstung und Personal zu unterstützen. Ebenfalls wird die Verteilung von Hygienepaketen an die Flüchtlinge vorbereitet. Diese Pakete bestehen unter anderem aus Handtüchern, Seife, Windeln und Babydecken und versorgen somit die Betroffenen mit dem Notwendigsten.

Das DRK bittet dringend um Spenden für die Flüchtlinge im Irak.
Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ 370 205 00
Konto: 41 41 41
Stichwort: Nahost