Pressemeldungen

Libanon: DRK stellt 200.000 Euro für Soforthilfe zur Verfügung

Berlin, 18. Juli 2006

Mit 200.000 Euro aus Spendengeldern unterstützt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) die Soforthilfe im Libanon. Das Geld wird für dringend notwendige Hilfsgüter wie Medikamente, Hygieneartikel und Nahrungsmittel im Rahmen der Rotkreuzhilfen vor Ort verwendet.

Das Libanesische Rote Kreuz verteilt Hilfsgüter an die Menschen, die zum großen Teil innerhalb des Landes auf der Flucht sind. Es betreibt einen Rettungsdienst und unterhält neun Blutbanken, um die Konfliktopfer zu versorgen.

In den letzten Tagen sind mehr als 220 Personen ums Leben gekommen und 850 wurden verletzt. Die Krankenhäuser im Libanon sind weiter in Betrieb, werden aber auf Grund der hohen Belastung mit zusätzlichen Medikamenten ausgestattet.

Das DRK erinnert alle Konfliktparteien daran, sich an die Regeln des Völkerrechts und die Genfer Abkommen zu halten.

Menschen in Deutschland, die ihre Angehörigen im Konfliktgebiet suchen, können sich an den DRK-Suchdienst in München wenden, Telefon: 089-6807730.


Um den Menschen im Nahostkonflikt auf lange Sicht helfen zu können, bittet das DRK um Spenden.

Deutsches Rotes Kreuz
Bank für Sozialwirtschaft, BLZ 370 205 00
Konto: 41 41 41
Stichwort: Nahost



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