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Wasserwacht appelliert: Baderegeln beachten! Jährlich über 400 Tote durch Badeunfälle

Menschen vor dem Ertrinkungstod zu bewahren – das ist die Hauptaufgabe der über 150.000 ehrenamtlichen Mitglieder der Wasserwacht. Mit Tausenden von Wachstationen in ganz Deutschland sichern sie Badegewässer aller Art. Im Jahr 2004 ertranken im Bundesgebiet 401 Menschen, wovon jeder 8. Verunglückte nicht älter als 15 Jahre war. Die Statistik des Bundesamtes für Statistik zeigt weiterhin, dass 138 Personen in natürlichen Gewässern wie Seen oder Flüssen ertranken.

 

„Vermeidet Badeunfälle und beachtet die Baderegeln“ Gerade an den Stränden und Ufern, die nicht von Rettungsschwimmern bewacht werden, müssen grundlegende Baderegeln eingehalten werden. „Die meisten Unfälle passieren, weil sich die Menschen überschätzen. Sie schwimmen zu weit hinaus, obwohl man doch auch in Ufernähe schwimmen kann, sagt Bernd Engel, Leiter der Wasserwacht in Hessen. „Dabei könnten viele Badeunfälle vermieden werden.“ Auch kommt es oft zu Selbstüberschätzung der eigenen Kräfte, wenn Alkohol oder andere Drogen mit im Spiel sind, so Engel. „Es sind oft die einfachen Regeln, die man schon als Kind gelernt hat, die Leben retten“:

  • Bade nie mit vollem Magen
  • Springe nicht erhitzt ins Wasser
  • Achte auf die Wassertemperatur
  • Springe niemals in unbekannte Gewässer
  • Meide Bereiche mit Wasserpflanzen
  • Achte vor allem als Nichtschwimmer auf Begrenzungen
  • Schwimme nicht in der Nähe von Schifffahrtsstrassen
  • Bleibe immer in der Nähe des Ufers

Die Wasserwacht rettet nicht nur Leben Neben dem Wasserrettungsdienst umfasst die Tätigkeit der Wasserwacht auch Einsätze bei größeren Veranstaltungen am Wasser, wie jetzt bei der Fußball-WM. Außerdem bildet sie Nichtschwimmer zu Schwimmern und Schwimmer zu Rettungsschwimmern aus. Der Natur und Gewässerschutz ist ebenfalls eine Aufgabe der Wasserwacht.

Die Bedeutung der Wasserwacht gewinnt mit der wachsenden Bedrohung unserer Bürger durch Hochwasser mehr denn je an Bedeutung. Um auch in solch schwierigen Situationen Hilfe Leisten zu können, wird derzeit bundesweit ein Konzept „Luftrettung in der Wasserrettung“ umgesetzt. Dabei steht die Rettung von Menschen aus fließenden und stehenden Gewässern mittels Hubschraubern im Vordergrund; eine wichtige Aufgabe vor allem bei Hochwasser-Katastrophen.

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Quelle: DRK Pressestelle